Wenn es um Susan Link geht, landet die Suchanfrage „Susan Link Gehalt” regelmäßig ganz oben. Das Interesse ist verständlich: Wer jeden Morgen im ARD-Morgenmagazin zu sehen ist, wer politische Debatten im Presseclub lenkt und im Kölner Treff Gespräche auf Augenhöhe führt, wirkt wie eine Person des öffentlichen Lebens – und beim öffentlichen Leben wollen viele auch wissen, was dahintersteckt, finanziell zum Beispiel. Doch gerade hier zeigt sich eine interessante Spannung zwischen Neugier, Transparenz und den Regeln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Warum die Frage nach Susan Link Gehalt so oft gestellt wird
Die Moderatorin Susan Link gehört zu den Gesichtern, die viele Deutsche mit dem Start in den Tag verbinden. Seit August 2012 moderiert sie das ARD-Morgenmagazin des WDR, seit 2017 gemeinsam mit Micky Beisenherz den „Kölner Treff” und seit 2023 auch den ARD-Presseclub. Diese Präsenz in mehreren hochwertigen Formaten macht sie zu einer der sichtbarsten Journalistinnen im deutschen Fernsehen.
In einer Zeit, in der Influencer:innen offen über Werbe Deals und Einnahmen sprechen, wirkt es fast ungewöhnlich, dass bei einer etablierten TV-Moderatorin wie Susan Link kaum konkrete Zahlen kursieren. Genau das treibt die Suche nach „Susan Link Gehalt” an: Es geht nicht nur um eine Zahl, sondern um eine Einordnung – wie wird journalistische Arbeit im öffentlich-rechtlichen System bewertet, und was bedeutet das für die Menschen, die diese Arbeit machen?
Was über Susan Link Gehalt tatsächlich bekannt ist
Offiziell veröffentlicht der WDR keine individuellen Gehälter seiner Moderatoren. Das gilt auch für Susan Link. Ihr bürgerlicher Name ist Susan Schwarzbach; unter dem Künstlernamen Susan Link ist sie als Fernsehmoderatorin und Journalistin beim WDR/ARD tätig.
Die Vergütung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk orientiert sich an Tarifverträgen und Erfahrungsstufen. Für eine Moderatorin mit langjähriger Erfahrung, mehreren regelmäßigen Sendungen und zusätzlicher Verantwortung – etwa im politisch anspruchsvollen Presseclub – ist ein Jahresgehalt im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich realistisch. Das bleibt jedoch eine fundierte Schätzung, keine offizielle Angabe.
Interessanterweise wird die Frage nach „Susan Link Gehalt” oft mit weiteren privaten Details verknüpft: Ist Susan Link verheiratet? Hat sie Kinder? Wo lebt sie? Auch hier gilt: Susan Link ist mit dem TV-Produzenten Wolfgang Link verheiratet, das Paar hat einen 2010 geborenen Sohn und lebt in Köln. Doch auch diese Informationen stammen aus öffentlichen Profilen und Interviews, nicht aus internen Dokumenten.
Der größere Kontext: Gehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Die Diskussion um Susan Link Gehalt ist immer auch eine Diskussion über das System ARD/WDR. Im Gegensatz zu privaten Sendern, wo Top-Moderator:innen teils hohe Einzelverträge aushandeln, gelten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk tarifliche Strukturen. Das hat Vor- und Nachteile.
Vorteilhaft ist die Planbarkeit und die relative Entkopplung von Quotendruck. Moderator:innen müssen nicht jede Sendung zur Einschaltquoten-Schlacht machen, sondern können auch Formate mit gesellschaftlichem Mehrwert moderieren – wie den Presseclub, in dem Susan Link seit Juli 2023 im Wechsel mit Jörg Schönenborn und Ellen Ehni politische Debatten leitet.
Nachteilig ist die geringere individuelle Transparenz. Während bei privaten Sendern manchmal sogar Vertragsdetails durchsickern, bleibt im öffentlich-rechtlichen Bereich vieles im Tarifwerk verborgen. Für Zuschauer:innen entsteht dadurch ein Informationsvakuum, das schnell mit Spekulationen gefüllt wird – Stichwort: Susan Link Gehalt.
Susan Link: Mehr als nur ein Morgen-Gesicht
Wer Susan Link nur auf das ARD-Morgenmagazin reduziert, verkennt ihre journalistische Bandbreite. Geboren am 19. November 1976 in Pößneck (Thüringen), zog sie nach dem Mauerfall mit ihrer Familie nach Wuppertal. Ursprünglich wollte sie Kommissarin oder Anwältin werden; geblieben ist unter anderem ihre Liebe zum „Tatort”.
Ihr Weg ins Fernsehen führte über Radio und Lokalfunk bis hin zur großen Bühne des Ersten Deutschen Fernsehens. Diese Entwicklung prägt ihre Moderation: Sie wirkt nahbar, aber fundiert; freundlich, aber nicht oberflächlich. Genau diese Mischung macht sie für Formate wie den Kölner Treff so wertvoll, wo es oft um persönliche Geschichten, gesellschaftliche Themen und kulturelle Debatten geht.
Im Juni 2026 erzählte sie beispielsweise von einem persönlichen Berlin-Ritual, das sie bei jedem Ausflug in die Hauptstadt pflegt. Solche Details zeigen: Susan Link ist nicht nur Moderatorin, sie ist auch eine Person mit eigenen Routinen, Interessen und einer Geschichte, die über das Studio hinausreicht.
Aktuelle Entwicklungen und Auszeichnungen
Die Wertschätzung für ihre Arbeit wurde im Februar 2026 mit einer besonderen Auszeichnung unterstrichen: Susan Link erhielt den Dürener Papiermacherorden. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro spendete sie an ein Kinderhospiz im Münsterland, das unter anderem mit Tieren arbeitet. Die offizielle Preisverleihung fand am 7. Februar 2026 im Haus der Stadt Düren statt.
Solche Anerkennungen sind wichtig, weil sie zeigen, dass journalistische Arbeit nicht nur in Quoten, sondern auch in gesellschaftlichem Engagement messbar ist. Für die Frage nach Susan Link Gehalt bedeutet das: Es geht nicht nur um monatliche Überweisungen, sondern auch um die Frage, wie Gesellschaft ihre Informationsvermittler:innen würdigt – finanziell und symbolisch.
Zukunftsperspektiven: Wohin geht die Reise für Susan Link?
Mit 49 Jahren (Stand 2026) befindet sich Susan Link in einer Phase, in der viele Moderator:innen ihre Position konsolidieren und gleichzeitig neue Projekte angehen. Ihre aktuelle Rolle im Presseclub zeigt, dass sie zunehmend auch politisch-gesellschaftliche Formate übernimmt – eine natürliche Entwicklung für eine Journalistin, die seit über einem Jahrzehnt im Morgenmagazin tagesaktuelle Themen moderiert.
Es ist wahrscheinlich, dass Susan Link auch in den kommenden Jahren feste Größe im ARD-Programm bleibt. Das Morgenmagazin, der Kölner Treff und der Presseclub bieten ihr eine stabile Basis, von der aus sie weitere Projekte entwickeln kann – sei es in Form von Specials, Dokumentationen oder digitalen Formaten. Ihre Instagram-Präsenz (@susanlink_official) mit rund 60.000 Follower:innen zeigt zudem, dass sie auch soziale Medien als Kanal nutzt, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben.
Für die Frage nach Susan Link Gehalt heißt das: Solange sie in diesen Positionen bleibt, ist von einer stabilen, tarifgebundenen Vergütung auszugehen. Größere Sprünge wären allenfalls durch zusätzliche Projekte außerhalb des WDR denkbar – etwa Buchveröffentlichungen, Vorträge oder Moderationen bei externen Veranstaltungen.
Warum die Debatte um Susan Link Gehalt wichtig ist
Die ständige Suche nach „Susan Link Gehalt” ist mehr als nur Klatsch. Sie spiegelt ein grundsätzliches Interesse daran wider, wie journalistische Arbeit in Deutschland bewertet wird. In einer Zeit, in der viele Medienhäuser unter Druck stehen, in der Lokalredaktionen geschlossen werden und freie Journalist:innen oft prekär arbeiten, ist die Frage nach der Vergütung etablierter Moderator:innen auch eine Frage nach Gerechtigkeit und Wertschätzung im gesamten System.
Gleichzeitig zeigt die Zurückhaltung des WDR bei individuellen Gehaltsangaben, dass es hier auch um Prinzipien geht: Kein Star-System, keine extremen Gehaltssprünge, keine Abhängigkeit von Quoten. Ob das noch zeitgemäß ist, darf diskutiert werden. Aber es ist Teil des öffentlich-rechtlichen Auftrags, dem sich Susan Link seit über einem Jahrzehnt verpflichtet fühlt.
Fazit: Susan Link Gehalt als Symptom einer größeren Frage
Am Ende wird es wohl keine offizielle Zahl zu Susan Link Gehalt geben. Der WDR veröffentlicht sie nicht, Tarifverträge geben nur Spannen vor, und Susan Link selbst äußert sich nicht konkret dazu. Doch genau das macht die Debatte interessant: Sie zwingt uns, über die Rolle von Journalist:innen im öffentlich-rechtlichen System nachzudenken, über Transparenz, über Gerechtigkeit und über die Frage, wie wir als Gesellschaft diejenigen vergüten, die uns täglich informieren.
Susan Link ist mehr als nur ein Morgen-Gesicht. Sie ist eine Journalistin, die sich über Jahrzehnte hochgearbeitet hat, die politische Debatten moderiert, die gesellschaftliche Themen aufgreift und die mit ihrer Arbeit zeigt, dass Journalismus auch im Morgenprogramm Tiefe haben kann. Die Frage nach Susan Link Gehalt wird bleiben – aber vielleicht sollten wir sie künftig als Anlass nehmen, um über das gesamte System nachzudenken, in dem sie arbeitet.
Quellen
Susan Link im Interview: “Die Menschen suchen Tiefe und Menschlichkeit in den Medien”
Susan Link: Steckbrief, Familie und Karriere


