Auf der Autobahn 44 bei Paderborn kam es am frühen Freitagmorgen zu einer schweren Unfallserie infolge von Glatteis. Nach Angaben der Polizei verloren mehrere Autofahrer in beiden Fahrtrichtungen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Insgesamt waren rund 25 Fahrzeuge in die Kollisionen verwickelt. Drei Menschen erlitten tödliche Verletzungen, mindestens elf weitere wurden verletzt – einige von ihnen schwer.
Polizei und Rettungskräfte im Großeinsatz
Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die A44 wurde in beide Richtungen zwischen den Anschlussstellen Büren und Lichtenau vollständig gesperrt. Auch mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um Verletzte in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Unfallermittler der Polizei Paderborn nahmen noch am Vormittag ihre Arbeit auf, um den genauen Hergang der Ereignisse zu klären.
Wintereinbruch sorgt für gefährliche Straßenbedingungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte bereits in der Nacht vor überfrierender Nässe und spiegelglatten Straßen in Nordrhein-Westfalen. Besonders betroffen waren die Regionen rund um Paderborn, Kassel und Dortmund. Nach ersten Einschätzungen der Polizei könnte die unzureichende Anpassung der Geschwindigkeit an die winterlichen Straßenverhältnisse eine Rolle bei der Unfallserie gespielt haben.
Experten warnen vor weiterem Glatteis
Meteorologen rechnen auch in den kommenden Tagen mit weiteren Glättewarnungen in der Region. Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren, größere Abstände einzuhalten und auf Winterreifen zu achten. Der ADAC rät, vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage und Wetterwarnungen zu prüfen.
Quellen
Glatteis im Hochstift: Drei Tote auf der A44 bei Lichtenau
Drei Tote und elf Verletzte bei Unfallserie auf der A44