In Spanien hat sich in der Nacht zum Montag ein schweres Zugunglück ereignet. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind auf der beliebten Strecke zwischen Madrid und Andalusien entgleist. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mindestens 24 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Rettungskräfte waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz, um Überlebende aus den zerstörten Waggons zu bergen.
Ursache des Unglücks noch unklar
Die genaue Ursache der Katastrophe ist bislang nicht bekannt. Medienberichten zufolge wird ein technischer Defekt oder eine Signalstörung nicht ausgeschlossen. Spaniens Verkehrsminister kündigte eine umfassende Untersuchung an. Experten des Infrastrukturbetreibers ADIF und der Eisenbahngesellschaft Renfe seien vor Ort, um Hinweise auf den Unfallhergang zu sammeln.
Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien unterbrochen
Der Hochgeschwindigkeitsverkehr (AVE) auf der wichtigen Verbindung Madrid–Andalusien wurde vollständig eingestellt. Zahlreiche Fahrgäste mussten auf alternative Transportmittel ausweichen. Es wird erwartet, dass die Reparaturarbeiten und Sicherheitsüberprüfungen mehrere Tage in Anspruch nehmen werden.
Reaktionen und Anteilnahme
Spaniens Premierminister drückte den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und sprach von einem „Tag nationaler Trauer“. Auch internationale Politiker und die Europäische Kommission bekundeten ihr Mitgefühl. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich hunderte Beileidsbekundungen und Solidaritätsbotschaften.
Quellen
Tote und Verletzte nach Zugunglück in Spanien
Schweres Zugunglück in Spanien: Was bislang bekannt ist