Die Auslosung der Gruppenphase für die FIFA-Weltmeisterschaft in Washington entwickelte sich zu einer unrühmlichen Bühnenpräsentation von FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Das Event im John F. Kennedy Center geriet zur reinen Ego-Show, bei der beide Protagonisten ihre Präsenz über den Sport stellten.
Infantinos Ehrung für Trump
Infantino überreichte Trump den FIFA-Friedenspreis, was als neue Stufe der Anbiederung wahrgenommen wurde. Trump hängte sich die Medaille selbst um und dominierte die Bühne wie der unbestrittene Star der Veranstaltung. Die Presse kritisierte dies als würdeloses Spektakel, das den Fokus vom eigentlichen Turnier ablenkte.
Mediale und öffentliche Reaktionen
Internationale Medien wie Spiegel und 20 Minuten verurteilten die Show als peinliches Schmierentheater. Kommentatoren hoben hervor, wie Infantino und Trump die WM-Auslosung zu einer persönlichen PR-Veranstaltung missbrauchten. Solche Vorfälle passen zu Infantinos Historie kontroverser Auftritte, die FIFA wiederholt in die Kritik bringen.
Quellen
Das Schmierentheater des Gianni Infantino
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