Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, steht im Fokus der jüngsten Entwicklungen im öffentlichen Dienst. Seine Positionierungen zu Digitalisierung, Personalengpässen und Tarifverhandlungen prägen die Debatte.
Volker Geyer bei der dbb-Jahrestagung 2026
Volker Geyer eröffnete die dbb-Jahrestagung am 12. Januar 2026 in Köln mit einer scharfen Kritik an der Politik. Er forderte mehr Investitionen in die Kritische Infrastruktur und warnte vor dem Verlust des Bürgervertrauens in den Staat. Gleichzeitig rief er in laufenden Tarifverhandlungen zu einem verhandlungsfähigen Angebot auf, inklusive eines Einkommensplus von sieben Prozent.
Digitalisierung und Personalmangel im Fokus
Beim GovTech Gipfel am 25. Februar 2026 betonte Volker Geyer den großen Digitalisierungsbedarf im öffentlichen Dienst. Er kritisierte die Duplizierung von IT-Lösungen in Kommunen und sah KI als Lösung gegen den Mangel von 600.000 Fachkräften. Volker Geyer plädierte für einen digitalen Zugang zum Staat, den Bürgerinnen und Bürger erwarten.
Stellungnahmen zur Renten- und Beamten-Debatte
Im März 2026 forderte Volker Geyer nach Treffen mit SPD-Politikern eine sachliche Debatte in der Rentenkommission. Er wies Vorschläge zur Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung zurück und verteidigte das Berufsbeamtentum als Bollwerk gegen Extremismus. Auf der Hauptversammlung der dbb-Senioren im April 2026 kündigte er faktenbasierte Gegenwehr gegen Angriffe auf Beamte an.
Quellen
dbb-Jahreskonferenz 2026 | Grundsatzrede von Volker Geyer
Volker Geyer ist neuer Bundesvorsitzender – Ulrich Silberbach verabschiedet