US-Präsident Donald Trump hat sich am 5. Dezember 2025 erstmals persönlich mit der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum getroffen. Das Treffen fand in Washington im Rahmen der Auslosung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 statt und umfasste Gespräche zu Handelsfragen sowie Zöllen.
Hintergrund des Treffens
Das Event markierte den ersten direkten Kontakt der beiden Staatschefs nach mehreren Telefonaten seit Trumps Amtseinführung. Sheinbaum und Trump diskutierten vor allem über den USMCA-Handelsvertrag, der 2026 überprüft werden soll, sowie Zollmaßnahmen auf mexikanische Importe wie Autos und Stahl. Kanada war ebenfalls vertreten, als Premierminister Mark Carney an separaten Gesprächen teilnahm.
Themen: Handel statt Migration
Im Gegensatz zu früheren Spannungen stand Migration diesmal nicht im Fokus, obwohl Trump zuvor Zölle auf Mexiko androhte, um Fentanyl-Schmuggel und Grenzsicherung zu forcieren. Sheinbaum hatte solche Drohungen abgewehrt und betonte Souveränität, während Mexiko Kartellführer auslieferte. Beide Seiten einigten sich auf weitere Zusammenarbeit und tauschten Einladungen für Staatsbesuche aus.
Ausblick und Spannungen
Das Treffen signalisiert eine vorsichtige Annäherung trotz früherer Reibereien, wie Trumps Vorschlag US-Truppen einzusetzen. Sheinbaum positionierte sich als kühle Verhandlerin, die auf langfristige Strategien setzt. Experten sehen darin einen Versuch, den bilateralen Handel zu stabilisieren, der Mexiko zur wichtigsten US-Handelspartnerin macht.
Quellen
Donald Trump trifft sich erstmals mit Mexikos Präsidentin Sheinbaum
Nordamerikanische Staats- und Regierungschefs treten erstmals gemeinsam auf die Bühne


