Bei der Präsidentschaftswahl in
Hintergrund der Kandidatin
Laura Fernández, 39-jährige Politologin, war Ministerin für Planung und Politik unter dem scheidenden Präsidenten Rodrigo Chaves. Sie galt als dessen Wunschkandidatin und versprach, seinen Kurs gegen Kriminalität und für wirtschaftliches Wachstum fortzusetzen. Chaves durfte verfassungsrechtlich nicht erneut antreten, bleibt aber populär trotz steigender Mordraten.
Politische Implikationen
Fernández’ Partei PPSO (Souveränes Volk) gewinnt voraussichtlich die Mehrheit im Parlament mit rund 30 von 57 Sitzen. Sie plant ein hartes Vorgehen gegen Bandenkriminalität, inspiriert von El Salvadors Präsident Nayib Bukele, der ihr früh gratulierte. Costa Rica könnte nach 16 Jahren wieder eine Präsidentin erhalten, die am 8. Mai antritt.