Nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump hat der Bürgermeister von Minneapolis den Rückzug erster Bundesbeamter aus der Stadt angekündigt.
Hintergrund des Einsatzes
Bundesbeamte der US-Einwanderungsbehörde ICE, der Grenzschutzbehörde Border Patrol und unter der Leitung des umstrittenen Kommandeurs Gregory Bovino waren in Minneapolis stationiert, um Abschiebungen durchzuführen. Der Einsatz eskalierte, als am Samstag ein 38-jähriger US-Bürger namens Alex Pretti bei einer Razzien-Aktion durch Schüsse von Bundesbeamten getötet wurde. Dies führte zu massiven Protesten in der Stadt und landesweit gegen die rigorose Abschiebepolitik der Trump-Regierung.
Telefonat mit Trump und Abzug
Bürgermeister Jacob Frey, ein Demokrat, bestätigte nach dem Gespräch mit Trump, dass erste Beamte ab Dienstag die Stadt verlassen sollen. Frey erklärte auf der Plattform X: „Einige Bundesbeamte werden morgen beginnen, das Gebiet zu verlassen, und ich werde weiterhin darauf drängen, dass der Rest geht.“ Trump selbst kommentierte in sozialen Medien positiv: „Es wurden viele Fortschritte erzielt!“
Politische Reaktionen
Auch Minnesota-Gouverneur Tim Walz, ebenfalls Demokrat, hatte den Abzug der Tausenden eingesetzten Beamten gefordert. Medien wie CNN berichten, dass Bovino unter den Abziehenden sein könnte, um die Situation nicht weiter anzuheizen. Der Rückzug markiert einen Teilerfolg für die Protestierenden, bleibt aber unvollständig, da nicht alle Kräfte betroffen sind
Quellen
Erste Bundesbeamte sollen Minneapolis verlassen
US-Sender: Grenzschutz-Kommandeur soll Minneapolis verlassen