Kaufland baut sein Netzwerk in Deutschland weiter aus und setzt neue Maßstäbe im Lebensmitteleinzelhandel. Nach jüngsten Angaben wird das Unternehmen bis Ende 2026 rund 220 zusätzliche Filialen eröffnen und damit seine Präsenz in vielen Regionen spürbar verstärken. Parallel dazu wird konsequent an der Digitalisierung und modernen Kundenansprache gearbeitet, um den Wettbewerb mit anderen Handelsketten zu meistern.
Digitalisierung und Selbstbedienung
Ein weiterer Schwerpunkt im aktuellen Kaufland‑Kurs ist die flächendeckende Einführung von Selbstbedienungskassen und dem K‑Scan‑System. In allen deutschen Filialen sollen bis 2026 moderne Self‑Check‑out‑Lösungen zum Standard werden, um lange Warteschlangen zu reduzieren und den Einkauf für Kundinnen und Kunden komfortabler zu gestalten. Kaufland investiert dabei sowohl in Technik als auch in Service, um Kundenorientierung klar in den Vordergrund zu stellen.
Eigenmarken und Kundenerlebnis
Kaufland modernisiert zudem seine Eigenmarken und legt ein einheitliches Branding für über 4.500 Produkte auf. Durch ein klareres Design und neu benannte Marken sollen Verbraucherinnen und Verbraucher schneller im Regal fündig werden und sich beim Einkauf besser zurechtfinden. Diese Maßnahmen passen in die breitere Kaufland‑Strategie, Qualität, Transparenz und Service noch stärker miteinander zu verbinden.
Nachhaltigkeit und Digitalangebote
Parallel zu den rein operativen Themen wird bei Kaufland verstärkt auf Nachhaltigkeit und Omnichannel ausgebaut. Das Unternehmen kündigte an, bis 2030 deutlich weniger CO₂‑Emissionen zu verursachen und bereits jetzt Schritte in Richtung klimafreundlicherer Logistik und Bauweise zu gehen. Hinzu kommt ein neuer Retail‑Media‑Ansatz unter dem Namen „Kaufland Interact“, mit dem Werbung datenbasiert und stärker an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet platziert werden soll.
Quellen
Kaufland stellt Bezahlsystem um – doch es gibt einen Haken
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