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Statements der Ex-Präsidenten
Barack Obama und seine Frau Michelle bezeichneten den Tod von Pretti als „herzzerreißende Tragödie“ und „Weckruf für jeden Amerikaner“, unabhängig von Parteizugehörigkeit. Sie kritisierten die „gesetzlosen Taktiken“ der maskierten Agenten und forderten die Trump-Regierung auf, mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um weiteres Chaos zu vermeiden; jedermann solle sich an den friedlichen Protesten in Minneapolis und anderswo orientieren. Bill Clinton warnte vor Szenen, die er „nie für möglich gehalten hätte“: Menschen, darunter Kinder, würden festgenommen, Protestierende misshandelt – „das muss aufhören“. Er rief auf: „Es liegt an uns, aufzustehen, uns zu äußern und zu zeigen, dass unser Land noch dem Volk gehört“.
Reaktionen aus Politik und Gesellschaft
Die Weiße Haus reagierte scharf und warf Obama vor, die Lage auszunutzen, um Spaltung zu säen. Demokraten im Kongress planen, ICE-Haushaltsmittel zu blockieren, was einen Regierungsstillstand drohen lässt. In Minneapolis fanden Mahnwachen statt, und landesweite Proteste halten an, während Trump Kooperation mit Bundesbehörden verlangt. Minnesota klagt nun, um in die Untersuchungen einbezogen zu werden.
Quellen
Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf
Clinton und Obama fordern Amerikaner auf, sich zu äußern und Maßnahmen zu ergreifen, nachdem es in Minneapolis zu Schießereien gekommen ist