Siemens Energy dominiert derzeit die Schlagzeilen mit beeindruckenden Quartalszahlen und steigenden Aktienkursen. Der Energiekonzern profitiert stark vom KI-getriebenen Strombedarf.
Starke Quartalsbilanz
Siemens Energy hat im ersten Geschäftsquartal 2026 einen Gewinn von 746 Millionen Euro erzielt, was fast das Dreifache des Vorjahreswerts ausmacht. Trotz Verlusten im Windgeschäft durch Siemens Gamesa (221 Millionen Euro) übertrafen Auftragseingänge und Gewinne die Erwartungen deutlich. Der Auftragseingang stieg um ein Drittel auf 17,6 Milliarden Euro, getrieben durch Gasturbinen und Netztechnik.
Aktienrekord durch KI-Boom
Die Siemens Energy-Aktie notiert nun über 160 Euro und steigerte sich am 11. Februar 2026 um über 5 Prozent, was ein Jahresplus von mehr als 30 Prozent bedeutet. Analysten wie UBS und Deutsche Bank bestätigen Buy-Empfehlungen mit Kurszielen bis 175 Euro, da KI-Rechenzentren enorme Strommengen erfordern. Gas Services buchte Rekordaufträge mit 102 Turbinen und 12 Gigawatt.
Ausblick und Investitionen
Siemens Energy plant eine Milliardeninvestition in den US-Markt, inklusive einer neuen Fabrik in Mississippi für 1.500 Jobs. CEO Christian Bruch sieht weitere Wachstumspotenziale, mit Lieferterminen bis 2030 für Gasturbinen. Strategische Neuausrichtung auf Erneuerbare Energien und Netzstabilität stärkt die Position für 2026.
Quellen
Siemens Energy setzt Rekordlauf fort – KI-Strombedarf treibt an
Wie Siemens Energy trotz 221 Millionen Wind-Verlust den Gewinn verdreifacht