Iranische Luftangriffe haben kürzlich Raffinerien, Gasanlagen und Öltanker im Persischen Golf getroffen, was die globale Energieversorgung massiv bedroht. Diese Aktionen folgen auf US- und israelische Schläge gegen iranische Ziele und haben zu einem praktischen Stillstand des Tankerverkehrs in der Straße von Hormus geführt, durch die 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden. Investoren weltweit fürchten nun eine langanhaltende Störung mit wirtschaftlichen Folgen wie steigender Inflation.
Betroffene Anlagen und Produktionsausfälle
Saudi-Arabiens größte Raffinerie in Ras Tanura wurde von iranischen Drohnen angegriffen, was zu einem Brand und der vorübergehenden Stilllegung führte. Gleichzeitig stellte QatarEnergy, einer der größten LNG-Produzenten, die Produktion in seinen Anlagen in Ras Laffan und Mesaieed ein, nachdem diese iranischen Attacken zum Opfer fielen. Über 150 Schiffe, darunter Öl- und LNG-Tanker, liegen vor Anker, da Versicherer Kriegsrisikoversicherungen gekündigt haben.
Auswirkungen auf den globalen Energiehandel
Die Straße von Hormus ist technisch offen, doch Sicherheitsängste und explodierende Versicherungskosten haben den Verkehr lahmgelegt, was Öl- und Gaspreise in die Höhe treibt. China als größter Importeur drängt den Iran, die Route freizuhalten, da die Hälfte seiner Ölimporte darüber läuft. Alternative Kapazitäten in den VAE könnten Teilausfälle kompensieren, doch asiatische Volkswirtschaften sind besonders gefährdet.
Wirtschaftliche und geopolitische Folgen
Die Angriffe schüren Ängste vor einer Energiekrise, mit steigenden Preisen für Benzin und Gas, die Europa und Deutschland hart treffen könnten. Der Konflikt eskaliert seit israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen und birgt das Risiko einer regionalen Blockade. Golfstaaten beruhigen Reisende, doch die Einnahmen aus Energieexporten sind akut gefährdet.
Quellen
Iranische Luftangriffe schüren Energieängste
Tausende Reisende sitzen in Golfregion fest