Die Insel Kharg Island, ein zentraler Knotenpunkt für Irans Ölexporte im Persischen Golf, steht im Fokus aktueller geopolitischer Spannungen. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich Luftangriffe auf militärische Ziele auf Kharg Island angekündigt.
US-Streitkräfte zerstören Militäranlagen
US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Trump alle militärischen Einrichtungen auf Kharg Island zerstört, während die Öl-Infrastruktur bewusst verschont wurde. Trump teilte Videos der Angriffe auf seiner Plattform Truth Social und bezeichnete den Schlag als einen der heftigsten in der Geschichte des Nahen Ostens. Iranische Medien berichteten von über 15 Explosionen und aufsteigendem Rauch, bestätigten jedoch keine Schäden an Ölanlagen.
Strategische Bedeutung von Kharg Island
Kharg Island handhabt etwa 90 Prozent der iranischen Rohölexporte und liegt in der Nähe der Straße von Hormuz, einem kritischen Engpass für den globalen Öltrafik. Die Insel wird von der iranischen Revolutionsgarde geschützt und war bereits im Tankerkrieg der 1980er Jahre ein Ziel, blieb jedoch weitgehend funktionsfähig. Trump warnte, dass Ölterminals angegriffen werden könnten, falls Iran die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz weiter blockiert.
Irans Reaktion und Eskalationsrisiken
Die Revolutionsgarden halten an der Blockade der Hormus-Straße fest und folgen Anweisungen des neuen iranischen Führers Modschtaba Chamenei. Iran droht mit Gegenangriffen auf US-Partner, während der Konflikt den globalen Ölmarkt belastet. Experten warnen vor steigenden Ölpreisen und Risiken für Bodentruppen auf Kharg Island.
Quellen
USA greifen iranische Ölexportinsel Charg aus der Luft an
US-Angriffe auf iranische Öl-Insel Kharg


