BMW hat kürzlich eine neue Rückrufaktion gestartet, die Tausende Fahrzeuge betrifft. Die Maßnahme zielt auf Sicherheitsrisiken ab, die durch defekte Starter entstehen können.
Neuester BMW Rückruf im Februar 2026
Im Februar 2026 rief BMW rund 28.582 Fahrzeuge in Deutschland und 87.394 in den USA zurück, da ein Defekt im Magnetschalter des Starters zu Überhitzung und potenziell zu einem Brand führen kann. Dieser Fehler entsteht durch erhöhten Verschleiß nach vielen Startvorgängen und unterscheidet sich vom Rückruf im September 2025, bei dem Wassereintritt Korrosion verursachte. Bisher sind keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.
Betroffene BMW-Modelle
Die BMW Rückrufaktion umfasst zahlreiche Baureihen aus den Jahren 2020 bis 2022, einschließlich nachträglich reparierter Fahrzeuge. Betroffen sind unter anderem:
Die genaue Prüfung erfolgt über die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN).
Ursache und Risiken der Rückrufaktion
Produktionsschwankungen beim Starter führen zu einem defekten Magnetschalter, der Kurzschlüsse und Überhitzung auslösen kann – besonders beim Starten. BMW rät, während der Fahrt auf ungewöhnliche Gerüche zu achten und das Fahrzeug nach dem Abstellen zu kontrollieren. Weltweit sind Hunderttausende Fahrzeuge betroffen, die Reparatur dauert maximal zwei Stunden.
Was BMW-Fahrer tun müssen
BMW kontaktiert Betroffene direkt und bietet kostenlose Starter-Reparaturen in autorisierten Werkstätten an. Halter können die FIN auf der BMW-Website oder in der MyBMW-App prüfen, ob ihr Modell zur BMW Rückrufaktion gehört. Experten empfehlen, das Fahrzeug bis zur Werkstatt nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
Quellen
Erneut können defekte Anlasser Brände auslösen
Neuer Starter-Ärger: BMW startet weiteren Brandgefahr-Rückruf