Bitpanda ist eine österreichische Krypto-Plattform, die seit Jahren Lizenzen von Aufsichtsbehörden wie der FMA und BaFin erworben hat. Das Unternehmen betont seine Einhaltung strenger Standards in Geldwäscheprävention und Kryptoverwahrung. Im Kontext von MiCAR hat Bitpanda Pionierarbeit geleistet und erste EU-weite Lizenzen erhalten.
Lizenzen und Erfolge
Bitpanda GmbH erhielt im April 2025 von der österreichischen FMA die Zulassung als Krypto-Dienstleister gemäß MiCAR als erstes Unternehmen. Die BaFin erteilte 2022 eine Erlaubnis zur Krypto-Verwahrung und erweiterte diese 2025 auf MiCAR-Lizenz. Zusätzlich hält Bitpanda Lizenzen in mehreren EU-Ländern und betont die Trennung von Kundengeldern.
Identifizierte Mängel bei der BaFin
Im Jahr 2023 stellte die BaFin bei Bitpanda Asset Management 16 Mängel fest, darunter fünf schwerwiegende in Risikomanagement, IT und Outsourcing. Bis Ende 2024 waren laut BaFin 68% behoben, doch die volle Geschäftsorganisation fehlte noch. Bitpanda räumt ein, dass Prüfungen üblich seien und Maßnahmenpläne umgesetzt würden.
Aktueller Status und Behebung
Bitpanda gibt an, alle BaFin-Mängel bis Ende März 2025 behoben zu haben und im Geschäftsbericht 2024 die Erfüllung der Anforderungen zu bestätigen. Mit MiCAR-Lizenzen von BaFin und FMA erfüllt das Unternehmen nun EU-weite Vorgaben und expandiert reguliert. Die Plattform gilt als eine der am stärksten regulierten in Europa mit über 6 Millionen Nutzern.
Quellen
Erfüllt Bitpanda die Vorgaben der Finanzaufsicht?
Bitpanda erhält in Österreich strengste EU-Krypto-Lizenz