Die Bombenentschärfung in Dresden ist am frühen Donnerstagmorgen erfolgreich abgeschlossen worden. Sprengstoffexperten der Polizei und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich machen, die bei Bauarbeiten im Stadtteil Johannstadt entdeckt wurde. Rund 4.000 Anwohner mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Nach Angaben der Stadtverwaltung Dresden verlief die Evakuierung ruhig und diszipliniert.
Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren im Einsatz, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Gegen Mittag konnte schließlich Entwarnung gegeben werden – die Bombenentschärfung in Dresden war erfolgreich abgeschlossen, und alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben.
Hintergrund: Fliegerbombenfunde in Dresden keine Seltenheit
Dresden war im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert, weshalb auch heute noch regelmäßig Blindgänger gefunden werden. Jährlich werden mehrere Bomben aus dieser Zeit entdeckt, meist bei Bauarbeiten. Experten warnen, dass bei künftigen Projekten weiterhin mit Funden zu rechnen ist.
Laut Angaben des Innenministeriums Sachsen gehört Dresden damit zu den Städten mit den meisten Bombenfunden in Deutschland. Die wiederkehrenden Bombenentschärfungen zeigen zugleich das hohe Sicherheitsniveau und die Professionalität der Einsatzkräfte in der Region.
Quellen
Liveticker zum Bombenfund: Manuelle Entschärfung war zu gefährlich
Bombenentschärfung in Dresden erfolgreich


