Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ist trotz ihres Rückzugs aus der aktiven Politik weiterhin im Fokus der Öffentlichkeit. Merkel sorgt mit ihrer unerwarteten Rückkehr auf den politischen Bühnen für Schlagzeilen, insbesondere im Kontext der CDU und ihres Nachfolgers Friedrich Merz.
Merkels Comeback beim CDU-Parteitag
Angela Merkel wird am 20. Februar 2026 erstmals seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt als Ehrengast am CDU-Parteitag in Stuttgart teilnehmen. Sie bleibt bis zur Wahl des Parteivorsitzenden, was viele als Signal an die Partei interpretieren. Trotz des angespannten Verhältnisses zu Kanzler Merz könnte ihr Auftritt die Geschlossenheit der CDU demonstrieren.
Kritik an Merz’ AfD-Nähe
Merkel hatte kürzlich Friedrich Merz scharf kritisiert, weil seine Fraktion einen Migrationsbeschluss mit AfD-Stimmen durchbrachte. Sie nannte dies „falsch“ und forderte stattdessen Dialog zwischen den Parteien. Diese Haltung unterstreicht ihre anhaltende Einflussnahme auf die Unionspolitik.
Gerüchte um Bundespräsidenten-Kandidatur
In CDU-Kreisen kursieren Spekulationen, dass die Grünen Merkel als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl 2027 vorschlagen könnten. Dies würde Merz in ein Dilemma bringen, da ihr hohes Ansehen die Union unter Druck setzen könnte. Solche Gerüchte beleben die Debatte um ihr politisches Vermächtnis.
Quellen
Zehn Jahre nach „Wir schaffen das“: Bilanz von Merkels Flüchtlingspolitik
Brisantes Comeback: Merkel erstmals wieder bei CDU-Parteitag