Die schwarz-rote Koalition aus Union und SPD hat einen geplanten Entschließungsantrag zum Rentenpaket fallen lassen, der als Zugeständnis an die kritische Junge Gruppe gedacht war. Dieser Antrag sollte Details zur geplanten Rentenkommission festlegen und Bedenken der jungen Abgeordneten aufgreifen. Nun fehlt diese Ergänzung, was die Mehrheit im Bundestag gefährdet.
Empörung in der Jungen Gruppe
Die 18 Mitglieder der Jungen Gruppe der Union fühlen sich betrogen und bekräftigen ihre Ablehnung des Rentenpakets als „nicht zustimmungsfähig“. Sie misstrauen der SPD und bezweifeln eine echte Nachreform, trotz der angekündigten Kommission. Einzelne Abgeordnete müssen nun zwischen Fraktionsdisziplin und Gewissen abwägen.
Hintergrund des Rentenstreits
Das Paket stabilisiert das Rentenniveau bei 48 Prozent bis 2031, stößt aber bei den Jungen auf Kritik wegen fehlender Kostenkontrolle und Schuldenrisiken. Koalitionsführer wie Friedrich Merz setzen auf interne Überzeugungsarbeit, um eine Mehrheit zu sichern. Die Abstimmung im Bundestag steht bevor und könnte den Koalitionsfrieden belasten.
Quellen
Zugeständnis wieder abgeräumt – Koalitionäre empören Junge Gruppe
Junge Abgeordnete sauer: Entschließungsantrag zum Rentenpaket fällt