Magnus Carlsen, der fünfmalige Schachweltmeister, hat gemeinsam mit dem deutschen Investor Jan Henric Buettner die Freestyle Chess Grand Slam Tour ins Leben gerufen. Diese neue Serie soll den Schachsport dynamischer gestalten, indem sie Freestyle-Schach – auch bekannt als Fischer Random oder Chess960 – einsetzt, bei dem die Figuren zufällig aufgestellt werden und Eröffnungstheorien entfallen. Die Saison 2025 führte über fünf Stationen: Weißenhaus, Karlsruhe, Paris, Las Vegas und Kapstadt.
Carlsens dominanter Sieg
Beim Debüt der Tour sicherte sich Carlsen den Gesamtsieg und wurde damit der erste Gewinner seiner eigenen Veranstaltung. Trotz eines spannungsgeladenen Finales musste der Norweger überraschend um den Titel zittern, holte ihn aber letztlich sicher. Der Erfolg unterstreicht Carlsens anhaltende Dominanz im Schach, wo er seit Jahren die Weltrangliste anführt.
Zukunft des Schachsports
Die Tour zielt darauf ab, Schach attraktiver für ein breiteres Publikum zu machen, indem sie unvorhersehbare Partien fördert. Mit Preisen in Millionenhöhe und Topspielern wie Carlsen als Mitgründer könnte sie zu einer neuen Ära im Profischach beitragen. Experten sehen in Carlsens Beteiligung einen Meilenstein für innovative Formate jenseits klassischer Regeln.
Quellen
Magnus Carlsen triumphiert beim Debüt seiner Freestyle Chess Tour
Erster Sieg: Carlsen dominiert die neue Grand Slam Tour