Die USA haben dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro offenbar die Möglichkeit einer ungehinderte Ausreise aus seinem Land angeboten, um eine Eskalation zu vermeiden. Dieser Schritt erfolgt inmitten zunehmender militärischer Spannungen in der Karibik und US-Vorwürfen gegen Maduro wegen Drogenhandels. Republikanische Senatoren und Trump selbst bestätigen Gespräche, die auf eine friedliche Lösung hindeuten.
Hintergrund der Spannungen
Seit Monaten eskaliert der Konflikt zwischen Washington und Caracas durch US-Militäroperationen gegen mutmaßliche Drogenboote, bei denen über 80 Menschen starben. Die Trump-Regierung wirft Maduro vor, mit Kartellen wie dem Cartel de los Soles zusammenzuarbeiten, um die USA zu destabilisieren, was Maduro bestreitet. Zudem stationierten die USA Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in der Region.
Das Ausreise-Angebot im Detail
US-Senator Markwayne Mullin offenbarte gegenüber CNN, die USA hätten Maduro freigestellt, nach Russland oder anderswo zu gehen, ohne Truppeneinsatz zu planen. Präsident Trump bestätigte ein kürzliches Telefonat mit Maduro, ohne Inhalte offenzulegen, und schloss einen Bodenangriff aus. Experten sehen darin einen Versuch, Maduro ohne Invasion zum Rückzug zu bewegen.
Maduros Reaktion und Vorwürfe
Maduro wirft den USA vor, es primär auf Venezuelas Ölvorkommen abzusehen, die weltweit größte Reserven darstellen. Er bestreitet Drogenvorwürfe und spricht von einem Komplott gegen seine linksnationalistische Regierung. Fluglinien kassierten bereits Verbindungen nach Venezuela aufgrund US-Warnungen.
Ausblick und internationale Folgen
Die US-Strategie zielt auf den Schutz eigener Küsten ab, ohne Regimewechsel per Invasion zu forcieren. Sollte Maduro ablehnen, drohen schärfere Sanktionen oder verdeckte Operationen. Die OPEC warnte vor Störungen am Ölmarkt durch die Krise.
Quellen
USA stellen Maduro offenbar Ausreise aus Venezuela frei
Exklusiv: USA starten neue Phase ihrer Operationen in Venezuela, sagen