Mexikanische Sicherheitskräfte haben in einer Großoperation Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt als El Mencho, eliminiert. Der Anführer des gewalttätigen Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) starb bei einem Einsatz in Tapalpa, Jalisco, was zu landesweiten Unruhen führte.
Der tödliche Militäreinsatz
Am Sonntag, den 22. Februar 2026, töteten mexikanische Truppen El Mencho sowie sieben weitere CJNG-Mitglieder während eines Razzias. Drei Soldaten wurden verletzt, zwei weitere Kartellmitglieder festgenommen. Die Operation erhielt Unterstützung durch US-Geheiminformationen, wofür die USA zuvor 15 Millionen Dollar Belohnung ausgesetzt hatten.
Welle der Gewalt nach dem Tod
Nach dem Tod von El Mencho reagierten CJNG-Anhänger mit Straßensperren aus brennenden Autos, Lastwagen und Bussen in mindestens sechs Bundesstaaten wie Jalisco, Michoacán und Guanajuato. In Guadalajara und Puerto Vallarta brannten Geschäfte, Schulen schlossen, und die US-Botschaft riet Amerikanern, indoors zu bleiben. Keine zivilen Todesopfer gemeldet.
Wer war „El Mencho“?
Der 59-jährige Ex-Polizist aus Michoacán baute das CJNG seit 2011 zu einem transnationalen Imperium auf, das Fentanyl, Kokain und Meth in die USA schmuggelte. Das Kartell, als Terrororganisation eingestuft, verübte Anschläge auf Hubschrauber, Erpressungen und Zwangsrekrutierungen. El Mencho wusch Milliarden durch Immobilien und „Narcocorridos“.
Internationale Reaktionen
US-Vizeaußenminister Christopher Landau feierte den Tod als „großartige Entwicklung für Mexiko und die Welt“. Präsident Trump lobte die mexikanische Armee. Die Gewalt könnte nun eskalieren, da der CJNG-Nachfolgekampf droht.
Quellen
Mexikanischer Drogenboss „El Mencho“ tot – Autos brennen
Mexikos meistgesuchter Drogenboss „El Mencho“ bei Militäroperation getötet