Rahmanullah Lakanwal diente in Afghanistan in einer militärischen Spezialeinheit, die als »01 Unit« bekannt war und enge Verbindungen zur US-Geheimdienstunterstützung hatte. Diese Einheit wurde von US-Behörden als Teil der früheren afghanischen Republik aufgebaut und ausgebildet. Seine Rolle in Afghanistan war stark mit dem US-Militär und der CIA verknüpft, was seine komplexe Vergangenheit als ehemaliger Landesverbündeter widerspiegelt. Berichte zeigen, dass viele Mitglieder solcher Einheiten psychologische Probleme entwickelten, was teilweise zu Gewalttaten führte. Rahmanullahs militärische Vergangenheit macht seinen späteren Anschlag besonders brisant, weil er zuvor als Verbündeter der US-Streitkräfte galt.
Ablauf des Anschlags in Washington, D.C.
Am 26. November 2025 überfiel Rahmanullah zwei Nationalgardisten aus West Virginia, die im Bereich nahe der Metrostation Farragut West in Washington, D.C. patrouillierten. Mit einem .357 Revolver eröffnete er gezielt das Feuer und verletzte beide Soldaten schwer, bevor er selbst von weiteren Nationalgardisten angeschossen und festgenommen wurde. Die Opfer blieben in kritischem Zustand. Die Tat wird von den Ermittlern als gezielter Angriff eingestuft, und Rahmanullah handelte offenbar allein. Es wurde berichtet, dass er quer durch die USA von Washington State nach D.C. angereist war, um den Angriff durchzuführen.
Mögliche Motivation und Ermittlungen
Die genauen Motive hinter dem Anschlag sind noch nicht vollständig geklärt. Die Behörden untersuchen den Vorfall als potentiell terroristisch motivierten Akt, wobei die Verbindung Rahmanullahs zu seiner Vergangenheit in Afghanistan und der psychische Zustand der ehemaligen Militäreinheit thematisiert werden. Präsident Trump ordnete nach dem Angriff die Entsendung zusätzlicher Nationalgardetruppen nach Washington an und kritisierte das Aufnahmeprogramm für afghanische Flüchtlinge unter der Biden-Regierung scharf. Die Lage sorgt für eine intensive Debatte über Sicherheitsüberprüfungen bei Migranten aus Afghanistan und mögliche Gefahren aus dem Umfeld solcher ehemaligen Soldaten.
Der Fall Rahmanullah L. verdeutlicht die Herausforderung der Integration ehemaliger Militärangehöriger aus Kriegsgebieten und die Risiken, die von unzureichend überwachten Flüchtlingsprogrammen ausgehen können. Die Ermittlungen dauern an, um den Hintergrund des Täters und seine exakten Beweggründe noch tiefer zu verstehen.
Quellen
Er war Teil der »Todesschwadron« in Afghanistan
Rahmanullah L. ist tatverdächtig – er arbeitete für die CIA