Howard Donald in Münster: Zwischen Pop-Ikone, Vaterrolle und neuer Take-That-Ära

02/10/2026
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© 2026 gettyimages

Howard Donald ist weit mehr als nur das ruhige, aber unverzichtbare Drittel von Take That. Der 58-jährige Musiker, DJ und Vater aus Manchester verbindet seit Jahrzehnten Bühnenpräsenz mit einem bemerkenswert geerdeten Privatleben – und seine Verbindung zu Münster spielt dabei eine überraschend zentrale Rolle.

Warum Howard Donald Münster bleibt

Die Suche nach „Howard Donald Münster“ führt nicht zufällig auf zahlreiche Treffer. Howard Donald hat über Jahre hinweg eine persönliche Brücke zwischen seiner britischen Pop-Welt und der westfälischen Stadt geschlagen. Der Grund: Seine Tochter Lola, geboren 2005 aus einer früheren Beziehung mit dem deutschen Model Marie-Christine Musswessels, wuchs zeitweise in Münster auf und besuchte dort eine Tanzschule.

In einem Interview aus dem Jahr 2014 erzählte Donald offen, dass es Lola mitunter „etwas peinlich“ gewesen sei, wenn er sie zur Tanzschule in Münster gefahren habe – verständlich für ein Kind, das plötzlich mit einem internationalen Popstar als Vater konfrontiert wurde. Doch gleichzeitig betonte er, dass seine Tochter stolz auf ihn sei. Diese ambivalente Vater-Tochter-Dynamik prägt seine Verbindung zu Münster bis heute.

Später, im Jahr 2020, zog Lola im Alter von 15 Jahren nach England, um näher bei ihrem Vater, ihrer Stiefmutter Katie Halil und ihren beiden jüngeren Halbbrüdern Bowie und Dougie zu leben. Dennoch bleibt Münster ein wichtiger Bezugspunkt in Howards Leben – ein Ort, an dem er nicht als Bühnenstar, sondern als ganz normaler Vater unterwegs war.

Howard Donald: Der Mann hinter Take That

Während Gary Barlow als Hauptsongwriter und Mark Owen als charismatischer Frontmann oft im Rampenlicht stehen, ist Howard Donald das stabile Fundament von Take That. Als Schlagzeuger, Backgroundsänger und DJ sorgt er für den rhythmischen und energetischen Zusammenhalt der Band. Seit der Gründung 1989 hat er jede Phase der Band mitgetragen – von den frühen Boyband-Jahren über die Trennung 1996 bis zur erfolgreichen Reunion 2006.

Donalds Stärke liegt in seiner Beständigkeit. Er ist derjenige, der auch in turbulenten Zeiten Ruhe ausstrahlt und die Band zusammenhält. Neben seiner Arbeit mit Take That ist er als professioneller DJ unterwegs, etwa bei den legendären „Take That After Party“-Events, die nach Konzerten für Fans stattfinden.

Die aktuelle Take-That-Renaissance: „Dreamers“ und die große Europatour

Im Oktober 2026 haben Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen ihr zehntes Studioalbum „Dreamers“ angekündigt, das am 20. November erscheint. Der Titeltrack ist bereits veröffentlicht worden und markiert den Startschuss für eine neue Ära der Band. Bemerkenswert: Eigentlich war keine Karriere-Rückschau geplant, doch beim gemeinsamen Schreiben und Produzenten flossen automatisch die besten Erfahrungen aus über 35 Jahren Bandgeschichte in die neuen Songs ein.

„Dreamers“ umfasst zwölf Tracks, darunter bereits veröffentlichte Singles wie „You’re A Superstar“, „Sweet July“ und „Feel My Love“ (mit Michael Patrick Kelly). Das Album gilt als eine Mischung aus nostalgischen Take-That-Elementen und frischen, zeitgemäßen Sounds.

Doch das ist nur der Anfang. Im Sommer 2027 startet die „Dreamers European Tour“ – die größte Europatournee der Band seit Jahren. 31 Konzerte in 31 Städten und 16 Ländern sind geplant. Für Deutschland wurden sieben Open-Air-Auftritte bestätigt, darunter die Waldbühne Berlin (12. Juni), die Loreley (5. Juni) und das Tourfinale am 23. Juli im Schlosspark Tüßling.

Für Howard Donald bedeutet dies: Ein intensives Tourjahr steht bevor, in dem er nicht nur als Musiker, sondern auch als DJ und Entertainer gefordert sein wird. Die Tour wird eine Balance aus neuen Songs und klassischen Hits bieten – eine Hommage an die lange Geschichte von Take That, aber auch ein Blick nach vorn.

Vater sein im Rampenlicht: Howard Donald und seine Kinder

Howard Donald ist Vater von vier Kindern: den erwachsenen Töchtern Grace (geboren 1999) und Lola (geboren 2005) sowie den jüngeren Söhnen Bowie Taylan (geboren 2018) und Dougie Bear (geboren 2019), die er mit seiner Frau Katie Halil teilt. Diese komplexe Familienstruktur – mit drei verschiedenen Müttern – hat Donald in Interviews offen thematisiert.

Besonders die Beziehung zu Lola hat ihn geprägt. Jahre lang pendelte er alle zwei Wochen zwischen England und Deutschland, um Zeit mit ihr zu verbringen. In frühen Tagen, als er noch keine eigene Wohnung in Deutschland hatte, übernachtete er sogar mit ihr im Hotel – eine Situation, die er heute mit einer Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit beschreibt.

Lolas Umzug nach England mit 15 Jahren war für die ganze Familie eine Herausforderung. Donald sprach von „Dad Guilt” – dem Gefühl, nicht immer da gewesen zu sein, obwohl er sich bemühte, Präsenz zu zeigen. Heute lebt Lola wieder näher bei der Familie, und die Bindung zwischen Vater und Tochter gilt als stark.

Warum diese Nachricht zählt

Die aktuelle Ankündigung von „Dreamers” und der anschließenden Tour ist mehr als nur eine weitere Comeback-Story. Sie zeigt, dass Take That auch nach fast vier Jahrzehnten im Geschäft noch kreativ relevant sind und eine treue Fangemeinde besitzen. Für Howard Donald persönlich markiert diese Phase eine spannende Balance zwischen Karriere-Höhepunkten und familiärer Verwurzelung.

Seine Verbindung zu Münster unterstreicht dabei etwas Wichtiges: Auch globale Popstars haben lokale Wurzeln und persönliche Geschichten, die sie mit normalen Menschen verbinden. Howard Donald ist nicht nur der Mann, der auf großen Bühnen steht – er ist auch der Vater, der seine Tochter zur Tanzschule in Münster gefahren hat.

Zukunftspläne: Was kommt nach „Dreamers”?

Für Howard Donald und Take That ist klar: Die „Dreamers Tour” 2027 wird ein Höhepunkt, aber nicht das Ende. Die Band hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie sich kontinuierlich neu erfinden kann – ohne dabei ihre Identität zu verlieren.

Donald selbst wird wahrscheinlich weiterhin als DJ aktiv bleiben, vielleicht sogar mit eigenen Projekten neben Take That. Seine Erfahrung als Entertainer und seine Verbindung zu Deutschland könnten zukünftig auch für Solo-Auftritte oder Kooperationen genutzt werden.

Privat dürfte er sich weiterhin stark auf seine Familie konzentrieren. Mit vier Kindern unterschiedlichen Alters und einer internationalen Lebenssituation bleibt das Privatleben dynamisch – und genau diese Balance macht Howard Donald so authentisch und sympathisch.

Fazit: Ein Star mit Tiefe

Howard Donald ist ein seltenes Beispiel für einen Popstar, der über Jahrzehnte hinweg relevant geblieben ist, ohne sich selbst zu verlieren. Seine Verbindung zu Münster, seine Rolle als Vater und seine Arbeit als Musiker bei Take That ergeben ein Gesamtbild, das weit über die typische Celebrity-Story hinausgeht.

Mit „Dreamers” und der kommenden Tour zeigt er, dass Take That auch 2026 und 2027 noch Musikgeschichte schreiben können. Und für Fans in Deutschland – besonders in Münster – bleibt Howard Donald ein Star, der nicht nur auf der Bühne, sondern auch im echten Leben überzeugt.

Quellen

Howard Donald posiert mit seinen selten in der Öffentlichkeit zu sehenden Söhnen und Töchtern in seinem prächtigen Londoner Anwesen
Take That-Mitglied Howard Donalds „Vater-Schuldgefühle“, weil er seine Kinder in der Obhut seiner Ex-Partnerinnen und seiner Model-Ehefrau zurückgelassen hat

Lea Hoffmann

Lea Hoffmann

Ich bin Lea Hoffmann, leidenschaftliche Redakteurin bei Investorbit.de. Mit Begeisterung verfolge ich täglich die spannendsten Wirtschaftstrends. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich und frisch zu präsentieren. Ich liebe es, Leserinnen und Leser mit aktuellen News zu begeistern!

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