Marina Squerciati: Mehr als nur Burgess – eine Karriere im Zeichen von Authentizität und Wandel

23/08/2026
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© 2026 mubi

Marina Squerciati ist längst mehr als nur das Gesicht der Kim Burgess in „Chicago P.D.” – sie steht für eine seltene Mischung aus handwerklicher Präzision, emotionaler Glaubwürdigkeit und strategischer Karriereplanung in einem hart umkämpften Fernsehmarkt. Während die Serie in ihre 14. Staffel startet und das „One Chicago”-Universum personelle Veränderungen verkraftet, rückt Squerciati als eine der verbliebenen Originalstimmen in eine neue Rolle: nicht nur als Schauspielerin, sondern als stille Architektin der Kontinuität.

Warum diese Nachricht zählt

Die Fortsetzung von „Chicago P.D.” ohne einige langjährige Gesichter ist kein triviales Casting-Update, sondern ein Signal für die gesamte Procedural-Landschaft. Serien wie diese leben von der Chemie im Ensemble; wenn Figuren wie Kevin Atwater gehen, muss das narrative Gewicht neu verteilt werden. In diesem Kontext wird Marina Squerciatis Position entscheidend: Sie verbindet die Vergangenheit der Serie mit ihrer Zukunft und sorgt dafür, dass der emotionale Kern – die Partnerschaften, die Loyalitäten, die Grauzonen zwischen Recht und Gerechtigkeit – nicht verloren geht.

Für Zuschauer bedeutet das: Die Glaubwürdigkeit der Ermittlungen bleibt erhalten, weil Burgess als Figur gewachsen ist – von der Streifenpolizistin zur Detective, von der Partnerin zur Mentorin. Für die Branche zeigt es, wie wichtig langjährige Darsteller sind, um Franchises über Staffelgrenzen hinweg stabil zu halten.

Eine Karriere, die Hand und Fuß hat

Marina Teresa Squerciati, geboren am 8. August 1981 in New York City, hat ihre Wurzeln im Theater. Ihr Theaterstudium an der Northwestern University (Abschluss 2003) war kein Sprungbrett, sondern ein Fundament: Bühnenpräsenz, Timing, Textarbeit – alles Fähigkeiten, die im Fernsehalltag oft unterschätzt werden, aber genau den Unterschied machen, wenn es darum geht, in 42 Minuten eine glaubwürdige Ermittlerin zu spielen.

Ihr Durchbruch kam 2014 mit „Chicago P.D.”, doch davor gab es wichtige Etappen: eine wiederkehrende Rolle in „Gossip Girl” als Alessandra Steele, Gastauftritte in „Chicago Fire” und „Chicago Med”, und vor allem die intensive Vorbereitung auf die Rolle der Kim Burgess. Squerciati hat öffentlich zugegeben, vor der Serie nie eine Waffe in der Hand gehabt zu haben – was bedeutet, dass sie nicht nur schauspielerisch, sondern auch physisch und taktisch lernen musste, wie eine Polizistin denkt und handelt.

Diese Hingabe zum Detail erklärt, warum Burgess nie wie eine Kulissenfigur wirkt. Ob im Verhör, im Schusswechsel oder in der privaten Krise – Squerciati spielt mit einer inneren Logik, die die Figur auch dann trägt, wenn das Drehbuch mal schwächelt.

Der aktuelle Wendepunkt: Staffel 14 und das Abschiedskapitel

Die 13. Staffel endete mit einem leichten Cliffhanger, und die 14. Staffel startet am 7. Oktober 2026 auf NBC. Sieben Hauptdarsteller kehren zurück, darunter Squerciati, Jason Beghe, Patrick John Flueger, Benjamin Levy Aguilar und Amy Morton. LaRoyce Hawkins (Atwater) verlässt die Serie als Regular – seine letzten Episoden werden zu Beginn der neuen Staffel ausgestrahlt.

Genau hier zeigt sich Squerciatis Bedeutung: Sie war die erste, die Hawkins’ Abgang öffentlich würdigte – mit einem herzlichen Instagram-Tribut und Fotos vom Abschiedsessen in Chicago. Ihre Worte und Bilder waren kein PR-Statement, sondern ein echtes Zeichen der Verbundenheit – und das spiegelt sich auch in ihrer Figur wider. Burgess und Atwater waren über Jahre hinweg Partner, sowohl im Dienst als auch im Leben; diese Dynamik wird in Staffel 14 nachhallen.

Squerciati hat zudem Behind-the-Scenes-Fotos vom Set geteilt – mit Hawkins und Flueger – und damit gezeigt, dass die Arbeit weitergeht, aber mit Respekt vor dem, was war. Das ist klug: Es signalisiert den Fans, dass die Serie nicht einfach „weitermacht”, sondern bewusst Abschied nimmt und gleichzeitig neue Wege sucht.

Was als Nächstes kommt: Squerciatis Zukunftsperspektiven

Kurzfristig liegt der Fokus klar auf „Chicago P.D.” Staffel 14. Die neue Staffel wird voraussichtlich 21 Episoden umfassen und mittwochs um 22 Uhr auf NBC laufen, mit Streaming am nächsten Tag auf Peacock. Squerciati wird weiterhin als Detective Kim Burgess im Zentrum stehen – nicht nur als Ermittlerin, sondern zunehmend als moralischer Kompass im Team.

Mittelfristig eröffnen sich aber auch andere Türen. Squerciati hat bereits Erfahrung als Drehbuchautorin gesammelt – 2017 war sie an der TV-Serie „Special Skills” beteiligt. In Interviews hat sie angedeutet, dass sie langfristig mehr hinter der Kamera arbeiten möchte, vielleicht als Produzentin oder Showrunnerin. Das ist kein Zufall: Viele Schauspieler in langen Serien nutzen ihre Position, um kreative Kontrolle zu gewinnen – und Squerciati hat das Handwerk, die Branchenkenntnis und das Netzwerk, um das zu schaffen.

Zudem bleibt das „One Chicago”-Universum ein fruchtbarer Boden für Crossover-Episoden und Spin-off-Ideen. Squerciati ist in allen drei Serien aufgetreten – „Chicago Fire”, „Chicago Med”, „Chicago P.D.” – und könnte in Zukunft als verbindende Figur dienen, besonders wenn neue Shows im Universum entstehen.

Langfristig ist auch ein Wechsel ins Filmgeschäft denkbar. 2026 ist sie in der Komödie „Summer’s Last Resort” zu sehen, die auf Tubi startet. Das zeigt, dass sie bewusst ihr Portfolio erweitert – nicht nur als Dramadarstellerin, sondern auch in leichteren Genres.

Warum Squerciati ein Vorbild für Content-Creator ist

Für alle, die im digitalen Raum arbeiten – sei es als YouTuber, Blogger oder Social-Media-Stratege – ist Squerciatis Karriere ein Lehrstück in Authentizität und Konsistenz. Sie hat nicht versucht, jede Rolle zu spielen, sondern eine Figur über mehr als ein Jahrzehnt hinweg mit Tiefe und Entwicklung gefüllt. Das ist im Grunde das, was gute Content-Creator auch tun: Sie bauen eine Marke auf, die nicht nur oberflächlich funktioniert, sondern emotionalen Mehrwert bietet.

Ihr Umgang mit Veränderungen – wie dem Abgang von Hawkins – zeigt zudem, wie man Krisen narrativ nutzen kann. Statt den Abschied zu ignorieren, macht sie ihn zum Teil der Geschichte – sowohl auf als auch hinter der Kamera. Das ist kluges Storytelling, und genau das unterscheidet nachhaltige Projekte von kurzfristigen Hypes.

Fazit: Eine Stimme, die bleibt

Marina Squerciati ist nicht nur eine Schauspielerin in einer erfolgreichen Serie – sie ist eine der wenigen Stimmen, die in einem sich wandelnden Universum für Kontinuität, Tiefe und menschliche Wahrheit steht. Während „Chicago P.D.” neue Kapitel aufschlägt, wird ihre Präsenz dafür sorgen, dass die Serie nicht nur weiterläuft, sondern weiterbedeutet.

Und das ist es, was gute Geschichten ausmacht: nicht die Action, nicht die Cliffhanger, sondern die Menschen, die sie tragen. Squerciati ist so eine Person – und ihre Reise ist noch lange nicht zu Ende.

Quellen

Wann startet die 14. Staffel von „Chicago P.D.“? Alles über das nächste Kapitel der Serie
Marina Squerciati

Matthias Otto

Matthias Otto

Hallo, mein Name ist Matthias Otto und ich arbeite als Autor bei Investorbit.de. Dort schreibe ich regelmäßig über aktuelle Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und digitale Trends. Mein Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und meinen Lesern fundierte Einblicke in die Welt der Investments zu bieten. Wenn ich nicht gerade recherchiere oder Artikel verfasse, beschäftige ich mich gerne mit neuen Entwicklungen im Online-Journalismus und digitalen Marketing.

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