Die Steuererklärung bleibt ein zentrales Thema für Millionen Steuerzahler in Deutschland, besonders mit den neuen Regelungen für 2026. Hier sind die wichtigsten aktuellen Entwicklungen zur Steuererklärung.
Digitaler Steuerbescheid verschoben
Die Einführung der Pflicht zum digitalen Steuerbescheid wurde um ein Jahr auf den 1. Januar 2027 verschoben. Ursprünglich geplant für 2026, reagierte die Bundesregierung auf Bedenken des Deutschen Steuerberaterverbands bezüglich der technischen Umsetzbarkeit. Dadurch erhalten Betreuer und Steuerzahler mehr Zeit zur Anpassung.
Ein-Klick-Steuererklärung startet
Ab 31. März 2026 können sich die ersten Nutzer für die „Steuererklärung mit einem Klick“ registrieren. Der Service gilt zunächst für ledige, kinderlose Beschäftigte und Rentner ohne weitere Einkünfte und läuft über die MeinELSTER-App. Finanzminister von Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern kündigten den mobilen, vereinfachten Prozess an.
Wichtige Steueränderungen 2026
Der Grundfreibetrag steigt 2026 auf 12.348 Euro, um Inflation auszugleichen, und Familien erhalten höheres Kindergeld. Weitere Anpassungen umfassen die Pendlerpauschale, E-Auto-Förderungen und eine dauerhafte Senkung der Stromsteuer. Diese Neuerungen wirken sich direkt auf Ihre nächste Steuererklärung aus.
Fristen für die Steuererklärung 2025
Für das Steuerjahr 2024 endet die Abgabefrist der Steuererklärung am 31. Juli 2025, bei Beauftragung eines Steuerberaters bis 30. April 2026. Freiwillige Abgaben sind rückwirkend bis zu vier Jahre möglich. Planen Sie frühzeitig, um Änderungen optimal zu nutzen.
Quellen
Digitaler Steuerbescheid: Pflicht-Einführung um ein Jahr verschoben
Steueränderungen 2026: Das sind die wichtigsten Neuerungen für Unternehmen