Ein massiver Wintersturm bedroht weite Teile der Vereinigten Staaten mit schweren Schneefällen bis zu 30 cm und extremen Kältewellen, die als lebensgefährlich gelten. Der Sturm, der von Freitag bis Montag andauern soll, betrifft rund 160 Millionen Menschen in fast 30 Staaten.
Betroffene Regionen und Schneemengen
Der Sturm zieht von den Südlichen Rocky Mountains bis nach Neuengland und bringt Schneemengen von 15 bis 30 cm in Gebieten wie Oklahoma, Washington DC, New York und Boston. Im Süden, von Texas bis in Teile der Südstaaten, droht ein verheerender Eissturm mit katastrophalen Eisablagerungen, die Stromausfälle und Baum-Schäden verursachen können. Bergregionen in West Virginia, Maryland und den Appalachen könnten sogar über 60 cm Schnee abbekommen.
Lebensgefährliche Kälte und Windchill
Nach dem Sturm folgt arktische Kaltluft, die Temperaturen auf bis zu -46 °C in Minnesota und North Dakota senken könnte, mit Windchill-Werten unter -50 °F. Diese Bedingungen erhöhen das Risiko von Erfrierungen und Unterkühlung dramatisch und machen Reisen extrem gefährlich. Die National Weather Service warnt vor langanhaltenden Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur.
Maßnahmen der Behörden
Zwölf Staaten wie Texas, Georgia, Virginia und Missouri haben den Notstand ausgerufen. Die FEMA hat Vorräte wie 250.000 Mahlzeiten und 400.000 Liter Wasser vorgepositioniert und 28 Such- und Rettungsteams bereitgestellt. Flughäfen und Verkehrsbehörden rechnen mit massiven Störungen.
Tipps für die Bevölkerung
Bevölkerung wird aufgefordert, zu Hause zu bleiben, Vorräte an Lebensmitteln, Wasser, Batterien und Decken anzulegen sowie Generatoren sicher zu nutzen. Nicht notwendige Reisen vermeiden, Nachbarn prüfen und Rauchmelder testen sind essenziell. Bei Schaufeln von Schnee Vorsicht walten lassen, um Herzprobleme zu vermeiden.
Quellen
In Teilen der USA kann es zu Schneefällen von bis zu 30 cm und „lebensbedrohlicher Kälte“ kommen.
„Lebensbedrohlicher“ Wintersturm trifft die USA mit Schnee, Eis und „gefährlich“ kalten Temperaturen

