Das US Nationalarchiv hat kürzlich auf Anordnung von Präsident Donald Trump geheime Dokumente zum Attentat auf John F. Kennedy freigegeben. Diese Veröffentlichung markiert einen Meilenstein in der Transparenz historischer Aufzeichnungen.
Freigabe der Kennedy-Dokumente
Das US Nationalarchiv stellte am Dienstagabend mehr als 1.100 PDF-Dokumente online zur Verfügung, die etwa 80.000 Seiten umfassen. Diese Akten wurden zuvor als geheim klassifiziert und ohne
Hintergrund der Anordnung
Präsident Trump ordnete im Januar an, alle Aufzeichnungen zu den Attentaten unverzüglich freizugeben, im nationalen Interesse. Bereits in seiner ersten Amtszeit versprach er die vollständige Offenlegung, doch Sicherheitsbedenken der CIA und FBI hielten einige zurück. Nun sind die Dokumente online und vor Ort in der Nähe von Washington einsehbar.
Weitere Entwicklungen im US Nationalarchiv
Neben den Kennedy-Akten plant das US Nationalarchiv Umzüge von Aufzeichnungen, wie Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg ab August 2025. Verschiedene Record Groups zu Kriegen und New-Deal-Agenturen werden nach Kansas City verlegt, um Zugang zu verbessern. Diese Maßnahmen zielen auf bessere Erreichbarkeit und Kosteneinsparungen ab.
Ausblick und Bedeutung
Akten zu Robert F. Kennedy und Martin Luther King Jr. sollen folgen, was Verschwörungstheorien weiter befeuern könnte. Die Freigabe stärkt das Vertrauen in die Institution des US Nationalarchivs. Forscher erwarten keine bahnbrechenden Enthüllungen, doch die Transparenz ist ein Gewinn für die Geschichtsschreibung.
Quellen
US-Nationalarchiv veröffentlicht Geheimdokumente zum JFK-Attentat
US-Nationalarchiv veröffentlicht neue Kennedy-Akten