Die USA und der Iran planen hochbrisante Verhandlungen über das iranische Atomprogramm im Oman. Die Gespräche sollen am Freitag in Muscat stattfinden, trotz anfänglicher Streitigkeiten über Ort und Agenda.
Hintergrund der Verhandlungen
US-Präsident Donald Trump hat den Iran zu direkten Gesprächen aufgefordert und mit militärischen Konsequenzen gedroht, falls kein Deal erzielt wird. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der US-Sondergesandte Steve Witkoff treffen sich in Anwesenheit omanischer Vermittler. Oman gilt als neutraler Gastgeber mit Tradition in sensiblen Diplomatie-Missionen.
Zentrale Streitpunkte
Die USA fordern nicht nur Einschränkungen beim Atomprogramm, sondern auch beim iranischen Raketenprogramm und der Unterstützung regionaler Milizen. Teheran sieht das Raketenprogramm als rote Linie und will sich auf nukleare Fragen beschränken. Trotz Kompromissen – wie dem Wechsel nach Oman – bleiben die Aussichten auf Erfolg skeptisch.
Rolle des Oman
Das Sultanat Muscat hat mehrmals als Brückenbauer zwischen Washington und Teheran gedient und sorgt für Verschwiegenheit. Regionale Führer haben die USA gedrängt, die Talks nicht abzubrechen. Die Verhandlungen markieren den ersten direkten Kontakt seit dem Konflikt im Juni 2025.
Ausblick und Risiken
Trump hat militärische Optionen betont, während Khamenei vor einem “regionalen Krieg” warnte. Experten sehen geringe Chancen für Fortschritte jenseits des Atomthemas. Die Gespräche könnten dennoch ein Rahmen für weitere Runden schaffen.
Quellen
USA wollen im Oman Verhandlungen mit dem Iran aufnehmen
Die USA und der Iran vereinbaren, am Freitag in Oman Atomgespräche zu führen.