Nach Angaben der ukrainischen Behörden sind bei einemrussischen Raketenangriff auf ein Bergwerk in der Region Dnipropetrowsk zwölf Bergleute ums Leben gekommen. Der Angriff ereignete sich laut dem regionalen Gouverneur Serhij Lysak am frühen Montagmorgen, als die Arbeiter unter Tage beschäftigt waren. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Die Explosion habe erhebliche Schäden an der Bergwerksinfrastruktur und an umliegenden Gebäuden verursacht. Rettungskräfte seien weiterhin im Einsatz, um vermisste Arbeiter zu finden und die Trümmer zu beseitigen.
Behörden sprechen von gezieltem Angriff auf kritische Infrastruktur
Die ukrainische Regierung verurteilte den Angriff als weiteren gezielten Schlag auf die zivile Infrastruktur des Landes. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Beschuss als „einen Akt des Terrors gegen unbewaffnete Arbeiter, die lediglich ihrer täglichen Arbeit nachgingen“.
Russland äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Moskau bestreitet regelmäßig, zivile Ziele anzugreifen, und behauptet, seine Angriffe richteten sich ausschließlich gegen militärische Ziele und Versorgungseinrichtungen.
Internationale Reaktionen und laufende Ermittlungen
Internationale Beobachter, darunter Vertreter der Vereinten Nationen, kündigten an, den Vorfall zu untersuchen. Die Europäische Union sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und betonte, dass Angriffe auf Arbeiter in zivilen Einrichtungen einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht darstellen könnten.
Das ukrainische Energieministerium warnte vor möglichen Versorgungsengpässen in der Region infolge der Schäden am Bergwerkskomplex. Unterdessen setzten die Rettungsteams ihre Arbeiten fort, um die Stabilität der Anlage zu gewährleisten und weitere Katastrophen zu verhindern.
Quellen
Zwölf Bergleute bei russischem Angriff in der Ukraine getötet, sagen Behördenvertreter
Russland greift den Energiesektor der Ukraine an und tötet 12 Bergleute


