US-Präsident Donald Trump hat somalische Migranten als „Müll“ bezeichnet und ihr Herkunftsland als stinkend diffamiert. Diese Aussagen fielen bei einer Kabinettssitzung in Washington, wo er die Verschärfung der Aufenthaltsregeln ankündigte. Der Vorfall wird als menschenverachtend kritisiert und stößt sogar auf gemischte Reaktionen in seiner eigenen Basis.
Hintergrund des Skandals
Trump äußerte sich im Kontext eines mutmaßlichen Sozialbetrugs in Minnesota, bei dem somalischstämmige Personen über eine Milliarde Dollar abgezweigt haben sollen. Er hob den Schutzstatus für Somalier in diesem Bundesstaat mit sofortiger Wirkung auf und forderte ihre Rückführung. Auch die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar, somalischstämmig, wurde als „Müll“ attackiert.
Rhetorik und Konsequenzen
Trump warnte, die USA gingen „in die falsche Richtung“, wenn sie weiterhin solchen „Müll“ aufnähmen, und betonte: „Schickt sie zurück, wo sie herkommen“. Die Tirade dauert Minuten und ignoriert politische Korrektheit, was Kritiker als Hetze werten. Innerhalb der Republikaner wird sie dennoch gefeiert.
Reaktionen in den USA und international
Deutsche Medien wie Der Spiegel titeln genau mit dem User-Phrasen-Spruch und sehen darin einen Tiefpunkt. Ähnliche Berichte erscheinen bei Tagesspiegel, FAZ und Stern, die die rassistische Komponente hervorheben. Der Vorfall passt in Trumps Migrationspolitik nach seiner Wiederwahl.
Quellen
Trumps neuer Tiefpunkt: Somalier als „Müll“ beschimpft
Dieser Müll ist selbst für Trump ein Tiefpunkt