US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er wolle keine Somalier in den USA haben und forderte sie auf, in ihr Heimatland zurückzukehren, um es zu reparieren. In einem Kabinettstreffen und auf Social Media bezeichnete er Somalier als „Garbage“ (Müll), die Minnesota „ausgeplündert“ und nichts beitragen würden. Diese Rhetorik hat sich nach einem Schusswechsel mit Nationalgardisten verschärft, bei dem ein Afghan verdächtigt wird.
ICE-Operation in Minneapolis-St. Paul
Die US-Einwanderungsbehörde ICE bereitet eine umfangreiche Aktion gegen undocumented Somalier in den Twin Cities vor, wo die größte somalische Community der USA lebt (ca. 80.000 Personen). Hunderte mit Abschiebungsbescheiden sollen ab dieser Woche von Spezialeinsatzteams aus rund 100 Agenten festgenommen werden. Das Department of Homeland Security betont, Ziel seien Illegale, nicht Ethnizität.
Politische Reaktionen und Hintergrund
Minnesota-Gouverneur Tim Walz nannte die Razzia einen „PR-Stunt“ und warnte vor unrechtmäßigen Festnahmen US-Bürgern. Abgeordnete Ilhan Omar, somalischstämmig, verurteilte Trumps Angriffe als „creepy“. Trump plant zudem, den Temporary Protected Status für Somalier zu kündigen und Green Cards aus 19 Ländern zu prüfen.
Breitere Einwanderungspolitik
Die Operation passt in Trumps Massenabschiebungskampagne, mit Razzien in Städten wie Los Angeles und Chicago. Vorwürfe von Betrug und Geldwäsche in Minnesota, inklusive Verbindungen zu Al-Shabaab, werden als Begründung genutzt. Kritiker sehen darin Angstschürung und Verletzung von Rechten.
Quellen
ICE-Sturm auf Somalier in Minneapolis: Trump sagt „Ich will sie nicht“
Trumps ICE-Operation zielt auf somalische Community ab


