Eine interne Untersuchung des Pentagon-Inspektor Generals hat ergeben, dass Verteidigungsminister Pete Hegseth sensible Militärinformationen über die Messenger-App Signal teilte, was US-Truppen im Jemen gefährden konnte. Der Bericht, der kürzlich an den Kongress ging, bestätigt Verstöße gegen Abteilungsrichtlinien, da Hegseth von seinem privaten Gerät aus geheime Details aus einer als „SECRET//NOFORN“ markierten E-Mail weiterleitete. Die Chatgruppe enthielt versehentlich den Chefredakteur des „Atlantic“, der die Sache öffentlich machte.
Kern der Untersuchungsergebnisse
Der Inspector General stellte fest, dass eine Abfangnahme der Infos durch Gegner die Mission und Soldatenleben gefährdet hätte. Hegseth weigerte sich an einem Interview teilzunehmen, behauptete aber schriftlich, die Daten deklassifiziert und unbedenklich zu haben. Eine FOIA-Anfrage zu ähnlichen Infos ergab, dass diese nationaler Sicherheit schaden würden, was die Klassifizierung unterstreicht.
Politische Reaktionen und Folgen
Das Weiße Haus betonte, keine Klassifizierten Infos seien geleakt worden und Trump stehe zu Hegseth. Demokraten fordern Untersuchungen, während Republikaner den Bericht als politisch motiviert abtun. Der Skandal weitet sich aus, da weitere Chats mit Familie involviert sein könnten.
Quellen
Untersuchung zu Chataffäre belastet Pentagonchef Pete Hegseth schwer
US-Medien: Hegseth durch Untersuchung zu Chat-Affäre belastet