US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich nach den Gesprächen in Genf mit Vertretern der Ukraine und europäischen Partnern „äußerst optimistisch“ bezüglich der Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Es seien „erhebliche Fortschritte“ erzielt worden, und ein grundlegendes Dokument wurde erarbeitet, das strittige Punkte eingrenzt. Rubio sagte, er sei „sehr optimistisch“, dass eine Einigung „sehr bald“ erzielt werden könne und nannte den bisherigen Verlauf „den produktivsten Tag seit sehr langer Zeit“ „Rubio äußerte sich Gesprchen mitretern Ukraine, der USA und europäischer Länder einen Plan Beend des russ Angriffskriegs ‚äußerst optimistisch‘“.
Offene Fragen und Zeitplan
Zu den offenen Fragen zählen insbesondere Sicherheitsgarantien und die Rolle der EU und NATO, die jedoch laut Rubio „nicht unüberwindbar“ seien. Man strebe an, idealerweise bis Donnerstag – möglicherweise auch früher oder später – eine Einigung zu erreichen. Auch wenn eine strikte Frist von US-Präsident Trump gesetzt war, wurde diese vom Außenminister aufgelockert, um den Verhandlungen genügend Zeit zu geben. Entscheidende finale Entscheidungen werden von den Präsidenten beider Länder getroffen „Zu den offenen Fragen zählten etwa Sicherheitsgarantien. Jedoch sei keine der ungeklärten Fragen unüberwindbar.“.
Unterstützung und Bedingungen aus europäischen Staaten
Neben den USA und der Ukraine sind auch europäische Länder wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien in die Gespräche involviert. Diese haben einen Gegenvorschlag zum US-Plan erarbeitet mit dem Ziel, gemeinsam auf Russland zugehen zu können. Bundeskanzler Friedrich Merz drückte sich ebenfalls optimistisch aus und betonte die Hoffnung auf ein gemeinsames Paket, das als Grundlage für Verhandlungen mit Russland dienen soll „Wir versuchen jetzt hier ein gemeinsames Paket zu bekommen, mit dem wir dann auch auf die russische Regierung zugehen können.“.
Reaktionen aus Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich offen für Elemente des überarbeiteten Plans, die nationale Interessen berücksichtigen. Sein Chef des Präsidialamts, Andrij Jermak, bezeichnete die Gespräche als „sehr produktiv“ und sprach von guten Fortschritten. Die Verhandlungen sollen weitergehen, um eine für die Ukraine akzeptable Lösung zu erzielen.
Quellen
USA und Ukraine überarbeiten Friedensplan
Rubio hält baldige Einigung bei Ukraine-Gesprächen in Genf für möglich