Aktuelle Warnstreiks im öffentlichen Dienst prägen die Nachrichtenlage in Deutschland. Gewerkschaften wie Verdi und GEW rufen bundesweit zu Aktionen auf, um in Tarifverhandlungen Druck auszuüben.
Warnstreiks am 10. Februar 2026
Heute, am 10. Februar 2026, finden landesweite Warnstreiks statt, mit Ausnahme von Hessen. Betroffen sind Behörden, Schulen, Kliniken und Verkehrsbetriebe in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Düsseldorf wird eine Großdemonstration mit bis zu 10.000 Teilnehmern erwartet, während in NRW fünf Landstraßen-Tunnel gesperrt sind.
Betroffene Bereiche und Einschränkungen
Die Warnstreiks treffen vor allem Universitätskliniken, Straßenbauämter, IT-Dienste, Kitas und Schulen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen streiken Lehrkräfte und Beschäftigte in Forschungseinrichtungen, was zu Schließungen führt. Verkehrsbehinderungen entstehen durch Beteiligung von Mitarbeitern in Kontrollräumen, wie in Nordrhein-Westfalen berichtet.
Forderungen der Gewerkschaften
Verdi und der Beamtenbund fordern sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie eine 35-Stunden-Woche mit vollem Ausgleich. Die Tarifverhandlungen stocken, die nächste Runde ist für morgen geplant. Die Gewerkschaften drohen mit weiteren Ausweitung der Warnstreiks, falls keine Fortschritte erzielt werden.
Quellen
Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor dritter Verhandlungsrunde
Warnstreiks fast im ganzen Bundesgebiet