Die AfD Sachsen-Anhalt ist in den Umfragen Spitzenreiter und bereitet sich intensiv auf die Landtagswahl am 6. September 2026 vor.
Wahlprogramm-Entwurf der AfD Sachsen-Anhalt
Der 156-seitige Entwurf des Wahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt, exklusiv beim MDR vorliegend, fordert einen harten Kurs bei Migration, Medien und Familie.
Themen wie Remigration, Loyalitätsprüfungen und Kürzungen bei Förderprogrammen dominieren das Programm, das demokratische Prinzipien herausfordert und auch eigene Wähler betreffen könnte.
Es zielt auf eine radikale Umgestaltung von Bildung, Energie und Integration ab.
Umfragen und Regierungschancen
Aktuelle Umfragen sehen die AfD Sachsen-Anhalt bei 39 bis 45 Prozent, was eine Alleinregierung möglich macht, falls kleinere Parteien scheitern.
Parteichef Ul Siegmund betont auf Parteitagen das Ziel von „45 Prozent plus X“ und kritisiert die CDU.
Trotz Einstufung als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz bleibt die AfD stark.
Interne Konflikte und Vorwürfe
In der AfD Sachsen-Anhalt eskaliert eine Schlammschlacht: Die Basis bittet Bundesvorstände wie Alice Weidel um Hilfe wegen Vetternwirtschaftsvorwürfen.
Recherchen zeigen mutmaßliche Nepotismusfälle mit Angehörigen in Büros von Abgeordneten, was die Partei vor der Wahl belastet.
Die Bundesleitung diskutiert Interventionen, um die Einheit zu wahren.
Ausblick auf die Landtagswahl
Die AfD Sachsen-Anhalt positioniert sich als stärkste Kraft, doch interne Krisen könnten ihren Vorsprung gefährden.
Das endgültige Programm unter „Vision 2026“ verspricht fundamentale Veränderungen.
Quellen
AfD-Programmentwurf: Harte Linie bei Migration, Medien und Familie
Wie die AfD Sachsen-Anhalt umbauen will