Amber Glenn, die US-amerikanische Eiskunstlauf-Star, sorgt derzeit für Schlagzeilen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina. Die 26-Jährige kämpft um Medaillen, stößt aber auch auf Kontroversen abseits der Bahn.
Fehllerfülltes Kurzprogramm
Im Kurzprogramm der Damen-Einzel am Dienstag brach Amber Glenns Medaillenträume vorerst zusammen. Ein geplanter dreifacher Rittberger wurde nicht anerkannt, was zu einem schweren Absturz auf Platz 13 mit 67,39 Punkten führte – fast zehn Punkte hinter dem dritten Platz. Trotz eines starken Triple Axel zu Beginn patzte sie später bei einem Triple Loop, das nur als Doppel gezählt wurde. Die Favoritin weinte auf dem Eis und hat nun in der Kür am Donnerstag kaum Chancen auf Podium.
Erfolge vor Olympia
Amber Glenn gewann im Januar ihren dritten US-Meistertitel in Folge, den ersten seit Michelle Kwan. Sie stellte mit 83,05 Punkten einen Rekord im Kurzprogramm auf und dominierte die US-Meisterschaften. Im Teamwettbewerb holte sie Bronze in der Kür mit 138,62 Punkten, was Team USA half.
Kontroverse um Social Media
Amber Glenn zog sich kürzlich von Social Media zurück, nach Hassnachrichten und Drohungen aufgrund ihrer Trump-Kritik und LGBTQ+-Statements. Sie betonte: „Ich werde meine Stimme nie zum Schweigen bringen.“ Nach dem Olympia-Fehler postete sie motivierende Botschaften wie „Die Welt ist schon oft für mich untergegangen, und doch kommt morgen.“
Ausblick und Comeback-Chancen
Trotz Rückschlägen kämpft Amber Glenn um ein starkes Finish in der Kür. Ihre mentale Stärke, geprägt von früheren Depressionen, macht sie zur Kämpferin. Fans hoffen auf ein Comeback der dreifachen US-Championin.
Quellen
Amber Glenn bricht ihr Schweigen nach herzzerreißendem Olympia-Desaster
Die olympische Eiskunstläuferin Amber Glenn verlässt die sozialen Medien nach „Drohungen“