In Hamburg-Barmbek testet REWE derzeit ein innovatives Pilotprojekt, bei dem Roboter liefern Supermarkt-Einkauf direkt vor die Haustür. Dieses Projekt, das als einmalig in Deutschland gilt, versorgt rund 10.000 Haushalte im Umkreis von zwei Kilometern um den REWE-Markt am Holsteinischen Kamp. Die Lieferzeit beträgt nur 30 bis 45 Minuten, und Kunden können Obst, Gemüse, Backwaren, Milchprodukte sowie Trockenware bestellen – sogar alkoholische Getränke und Tabakwaren mit Altersnachweis.
Roboter liefern Supermarkt-Einkauf: So funktioniert der Dienst
Die autonomen Lieferroboter von Starship Technologies rollen montags bis samstags von 8 bis 21 Uhr durch die Straßen. Die erste Bestellung ist kostenlos, ab der zweiten fallen 1,99 Euro Liefergebühr an, die bei Einkäufen über 35 Euro entfällt – Mindestbestellwert: 10 Euro. Sicherheit steht im Vordergrund: Die Roboter lösen bei Manipulation Alarm aus, und das Fach öffnet sich nur per Smartphone am Zielort. Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard lobt das Projekt als direkte Umsetzung von Innovationen.
Zukunft der Lieferdienste: Konkurrenz reagiert
Während REWE vorneweggeht, prüfen andere Ketten wie Edeka innovative Lösungen mit Partnern wie Picnic, setzen aber keine Roboter ein. Aldi Nord bleibt bei stationärem Handel ohne Lieferdienste, und Kaufland testet keine Lieferroboter, fokussiert sich stattdessen auf Logistikautomatisierung in Lagern. Experten sehen in solchen Entwicklungen eine Revolution, die den Roboter liefern Supermarkt-Einkauf bundesweit ausweiten könnte.
Quellen
Roboter liefern Supermarkt-Einkauf
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