Der US-Präsident Donald Trump ist nach dem kürzlichen Urteil des Supreme Court in hellen Zorn geraten. Das Oberste Gericht der USA hat mit sechs zu drei Stimmen seine umstrittenen Zölle für rechtswidrig erklärt, da er seine Befugnisse überschritten habe. Trump reagierte stinksauer und kündigte sofort einen neuen weltweiten Zoll von zehn Prozent an, der in drei Tagen in Kraft tritt.
Hintergrund des Handelsurteils
Das Supreme-Court-Urteil vom 19. Februar 2026 kippt Trumps Zölle, die er unter Berufung auf ein Notstandsgesetz aus dem Jahr 1977 verhängt hatte. Betroffen sind Importe aus Dutzenden Ländern, einschließlich der EU, mit Sätzen bis zu 15 Prozent. Die Richter argumentierten, dass nur der Kongress Steuern und Zölle erheben darf, nicht der Präsident einseitig.
Trump hatte diese Zollwut-Maßnahmen als Schutz für US-Arbeitsplätze und gegen unfaire Handelspartner gerechtfertigt. Nach dem Handelsurteil fehlt ihm nun die rechtliche Basis, doch er droht mit härteren Schritten wie Embargos.
Trumps stinksaurer Ausbruch
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus attackierte Trump die Richter scharf: „Ich schäme mich für bestimmte Mitglieder des Gerichts, sie sind unpatriotisch und illoyal.“ Er warf dem Supreme Court vor, von ausländischen Interessen beeinflusst zu sein, und nannte sie „Dummköpfe und Schoßhunde“.
Trotz der Zollwut nach dem Handelsurteil bleibt Trump unnachgiebig. Er stützt den neuen 10-Prozent-Zoll auf ein Handelsgesetz von 1974, das temporäre Abgaben für bis zu 150 Tage erlaubt.
Auswirkungen der Zollwut
Der neue Zoll-Hammer sorgt für Unsicherheit an den Märkten: US-Aktien schwankten, Investoren fürchten eine Eskalation des Handelskriegs. Experten warnen vor höheren Preisen für Verbraucher und Rückerstattungen in Milliardenhöhe für Importeure.
Trumps Zollwut könnte Verhandlungen mit Partnern wie der EU erschweren. Dennoch betont er, dass die USA stärker herausgehen werde. Die Welt blickt gespannt auf die nächsten Schritte des Präsidenten.
Quellen
Trump wütend, nachdem der Oberste Gerichtshof seine globalen Zölle aufgehoben und eine neue Abgabe von 10 % verhängt hat
Trump: «Weltweit 10 Prozent mehr Zoll – ab jetzt in drei Tagen»