Das russische Außenministerium hat in einer schriftlichen Mitteilung an die Bundesregierung Deutschland vorgeworfen, von einer „Besessenheit“ getrieben zu sein, Revanche für Niederlagen im Zweiten Weltkrieg zu nehmen. Moskau kritisiert die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine als Ausdruck dieses „Revanchismus“ und behauptet, 80 Jahre nach Kriegsende würden erneut massenhaft deutsche Waffen gegen russisches Gebiet eingesetzt. Zudem droht Russland, dass stationierte deutsche Soldaten in der Ukraine als „legitime Ziele“ betrachtet würden.
Wadephuls scharfe Reaktion
Bundesaußenminister
Historischer Kontext und aktuelle Lage
Wadephul hob hervor, dass die historische Wahrheit unbestritten bleibe, doch Russlands aktuelle Aggression in der Ukraine nicht mit der Vergangenheit vermischt werden dürfe. Er forderte Russland auf, eine Grundlage für eine sichere Friedensordnung zu schaffen, kritisierte aber das „destruktive Verhalten“ Moskaus. Das Treffen mit Neuseeland unterstrich internationale Solidarität: Peters betonte die Wahrung der territorialen Integrität als Grundprinzip.
Ausblick auf Friedensbemühungen
Wadephul dankte Neuseeland für seine Unterstützung der Ukraine – von Finanzhilfe bis Soldaten-Training – und lobte es als Partner Europas. Die Vorwürfe dienen laut Wadephul der Ablenkung von Russlands Verantwortung im Ukraine-Krieg. Deutschland setzt auf multilaterale Kooperation, um den Konflikt zu beenden.