König Charles III. hat seine „tiefe Besorgnis“ über Vorwürfe gegen seinen Bruder Andrew Mountbatten-Windsor geäußert, der angeblich vertrauliche Handelsdokumente mit Jeffrey Epstein teilte. Buckingham Palace erklärte, der König stehe bereit, die Polizei bei Ermittlungen zu unterstützen, falls diese kontaktiert werden. Dies markiert die erste offizielle Stellungnahme des Königs zu den jüngsten Epstein-Enthüllungen.
Die Vorwürfe im Detail
Thames Valley Police prüft eine Beschwerde, wonach Andrew als britischer Handelsgesandter 2010 Berichte über Reisen nach Hongkong, Vietnam und Singapur an den verurteilten Sexualstraftäter Epstein weitergeleitet haben soll. E-Mails aus den kürzlich freigegebenen Epstein-Akten des US-Justizministeriums belegen, dass Andrew diese Dokumente nur Minuten nach Erhalt an Epstein schickte. Andrew hat seine Verbindungen zu Epstein zuvor bedauert, aber alle Vorwürfe bestritten.
Reaktion des Palastes und der Öffentlichkeit
Ein Palast-Sprecher betonte: „Der König hat durch Worte und beispiellose Handlungen seine tiefe Besorgnis zum Ausdruck gebracht.“ Die Polizei bestätigte, sie bewertet die Informationen nach etablierten Protokollen. Öffentliche Proteste gegen den König wegen Andrews Epstein-Bezug dauern an, etwa bei einem Besuch in Lancashire.
Hintergrund zu Epstein und Andrew
Jeffrey Epstein, der 2019 starb, war ein US-Finanzier mit engen Kontakten zu Prominenten, darunter Andrew. Andrew verlor 2022 seine königlichen Titel und militärischen Ränge aufgrund des Skandals. Die neuen Dokumente haben die Affäre neu entfacht und die Monarchie in die Krise gestürzt.
Quellen
König zeigt sich „zutiefst besorgt“, während die Polizei Andrews Behauptungen über Epstein prüft.
König Charles ist „zutiefst besorgt” über Behauptungen, Andrew habe vertrauliche Berichte an Epstein weitergegeben.