Ulla Schmidt bleibt eine prominente Figur in der deutschen Sozial- und Inklusionspolitik. Die ehemalige SPD-Politikerin sorgt weiterhin für Schlagzeilen durch ihr Engagement.
Wiedergewählt bei der Lebenshilfe
Im November 2025 wurde Ulla Schmidt mit 96 Prozent der Stimmen als Bundesvorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe für weitere vier Jahre bestätigt. Seit 2012 leitet die 76-jährige Aachenerin die Organisation und setzt sich für Inklusion, Teilhabe und starke Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf ein. Über 400 Delegierte wählten sie ohne Gegenkandidatur, was ihre hohe Akzeptanz unterstreicht.
Sprachwandel bei der Lebenshilfe
Parallel zur Wahl beschloss die Mitgliederversammlung, den Begriff „geistige Behinderung“ durch „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ zu ersetzen. Dieser Schritt soll respektvollere Sprache fördern und gesellschaftliche Akzeptanz stärken, da der alte Begriff als verletzend empfunden wird. Ulla Schmidt unterstützt diese Initiative aktiv als Vorsitzende.
Frühere politische Highlights
Ulla Schmidt war von 2001 bis 2009 Bundesministerin für Gesundheit und trieb Reformen wie die Praxisgebühr voran. Im September 2025 sprach sie in einem Interview über unpopuläre Reformen und die damit verbundenen Bedrohungen. Auch Debatten zu Themen wie Menschenwürde im Mutterleib zeigten ihr Engagement 2025.
Quellen
Bundesvorsitzende Ulla Schmidt im Amt bestätigt
Ulla Schmidt als Bundesvorsitzende der Lebenshilfe heute mit überwältigender Mehrheit bestätigt