Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben nach einem Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Einsatz von Truppen in der Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand ermöglicht. Das Gipfelmeeting mit Vertretern aus 35 Ländern, darunter Wolodymyr Selenskyj, zielte auf robuste Sicherheitsgarantien ab. Starmer betonte, dass dies den rechtlichen Rahmen für britische und französische Kräfte schafft.
Geplante Stützpunkte und Truppen
Die Pläne umfassen Militärstützpunkte quer durch die Ukraine sowie geschützte Anlagen für Waffen und Ausrüstung, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Tausende Soldaten sollen als Abschreckung dienen, Ausbildung unterstützen und Luftraum sowie Seewege sichern. Dies geschieht nicht während aktiver Kämpfe, sondern erst nach einem Ceasefire.
Reaktionen und internationale Beteiligung
Selenskyj nannte den Schritt „huge step forward“, während Deutschland bisher nicht teilnimmt. Macron plant Gespräche mit französischen Parteien, und die USA sollen bei der Ceasefire-Überwachung mitwirken. Russland lehnt solche Pläne ab, sieht sie als Provokation.
Ausblick und Bedeutung
Der Deal markiert einen Meilenstein für langfristige Unterstützung, inklusive Rüstungslieferungen und multinationaler Kräfte. Er soll zukünftige russische Aggressionen verhindern und Ukraine NATO-ähnliche Garantien bieten. Weitere Verbündete könnten folgen.
Quellen
Militärbasen in Kiew? Starmer und Macron unterzeichnen Ukraine-Deal
Nach Paris-Gipfel: UK und Frankreich sichern Ukraine mit Stützpunkten
