Der Streik in München bleibt ein heißes Thema im öffentlichen Nahverkehr und öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaft ver.di setzt weiterhin auf Warnstreiks, um höhere Löhne und bessere Bedingungen durchzusetzen.
Aktuelle Lage beim ÖPNV
Bis zum 11. April 2026 laufen Warnstreiks in Bayern, in München richten sie sich vor allem gegen Werkstätten der MVG für U-Bahn, Bus und Tram. Derzeit gibt es keine größeren Einschränkungen für Fahrgäste, da das Fahrpersonal ausgenommen ist, vereinzelte Ausfälle sind jedoch möglich. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV) ist für den 15. April geplant.
Frühere Streikwellen und Auswirkungen
Im März 2026 kam es bereits zu mehrtägigen Warnstreiks ab dem 17. März, die U-Bahn, Trams und Busse stark beeinträchtigten – sogar ein Champions-League-Spiel des FC Bayern war betroffen. Ein zweitägiger Streik vom 27. Februar bis 1. März lähmte große Teile des ÖPNV, S-Bahnen fuhren jedoch regulär. Auch im Februar 2025 demonstrierten über 6000 Beschäftigte mit Forderungen nach acht Prozent mehr Lohn.
Weitere betroffene Bereiche
Neben dem Nahverkehr gab es Streiks in Kitas, Hallenbädern, Wertstoffhöfen und Müllabfuhr. Aktuell plant ver.di weitere Aktionen im öffentlichen Dienst, während Arbeitgeber die Forderungen als nicht umsetzbar kritisieren – höhere Fahrpreise und Einsparungen seien die Folge. Der Streik München unterstreicht den anhaltenden Tarifkonflikt.
Quellen
Streik München: Dienstag Stillstand bei der MVG
Streik in München schon ab Mittwoch – Fußballfans betroffen