Der KVB Streik sorgt erneut für Chaos im Kölner Nahverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hat zu massiven Warnstreiks aufgerufen, die den Alltag Tausender Pendler beeinträchtigen.
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Gründe für den Streik
Ver.di fordert eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich, längere Ruhezeiten von 11 Stunden und höhere Zuschläge für Schicht- und Sonntagsarbeit. Der Personalmangel und hoher Krankenstand sollen durch bessere Bedingungen bekämpft werden. Die Arbeitgeber lehnen dies bisher als nicht finanzierbar ab.
Vorherige Streiks
In den letzten Wochen gab es mehrmals KVB Streiks, z. B. am 27./28. Februar und 6. März 2026. Damals fielen ganztägig Stadtbahnen aus, nur wenige Busse von Subunternehmen fuhren. Der Tarifkonflikt im NRW-Nahverkehr eskaliert weiter.
Alternativen und Tipps
Pendler können auf S-Bahnen (S6, S11, S12, S19), RB und RE ausweichen; KVB-Tickets gelten im VRS-Raum. Die Mobilitätsgarantie gilt nicht, Taxikosten werden nicht erstattet. Aktuelle Infos prüfen Sie in der KVB-App oder auf kvb.koeln.
Quellen
Nächster Streik im NRW-Nahverkehr – Auch KVB in Köln betroffen
Bekannte Organisation streikt Seite an Seite mit der KVB