Michael Büge ist kürzlich in den Schlagzeilen, da er zum neuen Fraktionsvorsitzenden der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz gewählt wurde. Diese Entwicklung markiert einen Höhepunkt in seiner kontroversen Karriere.
Michael Büge: Neuer AfD-Fraktionschef
Am 25. März 2026 wählte die AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag Michael Büge überraschend zum Vorsitzenden, wodurch er Jan Bollinger ablöste. Dieser Wechsel erfolgte kurz nach dem starken Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl 2026 mit 19,5 Prozent. Michael Büge, der auf Listenplatz 14 kandidierte, zieht damit als starker Oppositionsführer Aufmerksamkeit auf sich.
Vom CDU-Staatssekretär zur AfD
Michael Büge begann seine Karriere 1982 in der CDU und stieg in Berlin-Neukölln zum Bezirksstadtrat und stellvertretenden Bezirksbürgermeister auf. Von 2011 bis 2013 war er Staatssekretär für Soziales in der Berliner Senatsverwaltung. Nach seinem Austritt aus der CDU 2016 wechselte er zur AfD und wurde 2017 Fraktionsgeschäftsführer in Rheinland-Pfalz.
Kontroverse um Burschenschaft Gothia
Die Mitgliedschaft von Michael Büge in der Berliner Burschenschaft Gothia führte 2013 zu seiner Entlassung als Staatssekretär. Trotz Aufforderungen blieb er Mitglied der als rechtsgerichtet geltenden Verbindung. Diese Episode prägte seinen Wechsel zur AfD und sein Image als kontroverser Politiker.
Ausblick für Michael Büge
Als neuer Fraktionsvorsitzender positioniert sich Michael Büge als Schlüsselspieler der AfD-Opposition in Mainz. Seine Expertise im kommunalen Haushaltsrecht stärkt die Fraktion. Die politische Landschaft in Rheinland-Pfalz wird durch Michael Büge dynamischer.
Quellen
Schlagender Staatssekretär kneift
Michael Büge – einst Staatssekretär, nun AfD-Fraktionschef