Der Kampf um Grönland
Frederiksen kämpft gegen die territorialen Ansprüche des US-Präsidenten Donald Trump auf Grönland, das als Teil des dänischen Königreichs gilt. Sie hat Unterstützung in europäischen Hauptstädten gesucht, unter anderem bei Emmanuel Macron in Paris und Olaf Scholz in Berlin, und betont die Souveränität Grönlands. Trotz Trumps vorübergehender Zurückhaltung bleibt die Situation angespannt, da militärische und wirtschaftliche Interessen der USA im Arktis-Raum kollidieren.
Migrationspolitik und Integration
Frederiksen verfolgt eine harte Linie gegen Massenmigration, die sie als Bedrohung für den Wohlfahrtsstaat und die dänische Gesellschaft sieht. In ihrer Neujahrsansprache 2026 kündigte sie eine Abschiebereform für kriminelle Ausländer an und kritisiert Dominanzkulturen sowie mangelnde Integration. Diese Politik hat ihr Wahlerfolge eingebracht, stößt aber auf Kritik von Progressiven und EU-Partnern.
Innenpolitische Skandale
Die Minkskandalen während der Corona-Pandemie führten zu einem offiziellen Tadel für Frederiksen wegen rechtswidriger Anordnungen zur Keulung von Nerzen. Weitere Kontroversen um Zwangssterilisationen in Grönland und Vorwürfe der Heuchelei in der Bildungspolitik belasten ihr Image. Zudem schwinden ihre Umfragewerte vor den Kommunalwahlen 2026, mit Verlusten in Kopenhagen.
Quellen
Die drei Fronten der Mette Frederiksen
Danish PM says received European backing against Trump’s Greenland push

