Hochrangige Vertreter der britischen Regierung unter Premierminister Sir Keir Starmer bereiten die Übergabe ihrer elektronischen Kommunikationen mit Lord Peter Mandelson vor. Dies geschieht im Vorfeld der Veröffentlichung von Beweisen zu seiner Ernennung zum US-Botschafter im Jahr 2024. Der Skandal dreht sich um Mandelsons enge Beziehung zu Jeffrey Epstein, dem verurteilten Sexualstraftäter.
Starmer entschuldigt sich bei Opfern
Sir Keir Starmer hat sich bei den Opfern von Jeffrey Epstein entschuldigt, weil er Mandelsons „Falschaussagen“ geglaubt und ihn trotz bekannter Verbindungen ernannt habe. Er betonte, Mandelson habe Epstein als flüchtige Bekanntschaft dargestellt, was sich als Lüge herausstellte. Starmer entließ Mandelson letztes September nach Enthüllung weiterer E-Mails.
Politische Konsequenzen
Einige Labour-Abgeordnete fordern Starmer zum Rücktritt auf, während Konservative-Führerin Kemi Badenoch seine Position als unhaltbar bezeichnet. Die Liberaldemokraten verlangen eine Vertrauensabstimmung. Ehemaliger No-10-Kommunikationsdirektor James Lyons warnt, dass die Nachrichten weitere prominente Figuren belasten könnten.
Untersuchungen und nächste Schritte
Die Polizei prüft Vorwürfe der Amtsmissbrauchs gegen Mandelson, darunter das Teilen marktrelevanter Infos mit Epstein 2009. Dokumente, die nicht öffentlich werden sollen, gehen ans parlamentarische Intelligence and Security Committee. Die Übergabe der privaten Nachrichten, einschließlich solcher seit Labours Wahlsieg, erfolgt bald.
Quellen
Hochrangige Regierungsvertreter übergeben private Nachrichten an Mandelson
Der britische Regierungschef entschuldigt sich bei den Opfern von Epstein dafür, dass er Mandelson einen Botschafterposten gegeben hat.