Der US-amerikanische Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson ist am 17. Februar 2026 im Alter von 84 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie verstorben. Diese Nachricht hat weltweit Wellen der Trauer ausgelöst, da Jesse Jackson eine zentrale Figur der Bürgerrechtsbewegung war.
Sein Leben und Engagement
Jesse Jackson wurde 1941 in South Carolina geboren und wurde in den 1960er-Jahren als enger Weggefährte von Martin Luther King Jr. bekannt. Er gründete Organisationen wie Operation PUSH und die Rainbow PUSH Coalition, die sich für soziale Gerechtigkeit, Wahlrechte und Chancengleichheit einsetzten. Jackson kandidierte 1984 und 1988 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten und inspirierte Millionen durch seinen Einsatz für Arme und Unterprivilegierte.
Gesundheitskampf in den letzten Jahren
Seit 2017 litt Jesse Jackson an Parkinson, später wurde bei ihm eine progressive supranukleäre Blickparese (PSP) diagnostiziert, eine seltene neurodegenerative Erkrankung. Im November 2025 wurde er wegen Blutdruckproblemen hospitalisiert und kürzlich entlassen, blieb jedoch pflegebedürftig. Trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen engagierte er sich bis zuletzt, etwa bei Black-Lives-Matter-Protesten und für einen Waffenstillstand im Nahen Osten.
Vermächtnis und Reaktionen
Jesse Jackson hinterlässt seine Frau Jacqueline und sechs Kinder, darunter den Politiker Jonathan Jackson. Seine Familie lobt seinen unerschütterlichen Glauben an Gerechtigkeit und Gleichheit. Weltweit gedenken Politiker und Aktivisten des Ikonenstatus von Jesse Jackson, dessen Arbeit die Bürgerrechtsbewegung nachhaltig prägte.
Quellen
US-Bürgerrechtsikone und Ex-Präsidentschaftsbewerber Jesse Jackson mit 84 gestorben
US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson ist tot