Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plant ein komplettes Verbot sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren, orientiert am Vorbild Australiens, das kürzlich ein Verbot für unter 16-Jährige einführte. Das Gesetzgebungsverfahren soll Anfang Januar starten und die Maßnahme ab September 2026 in Kraft treten. Macron begründet dies mit Gefahren wie Gewaltförderung durch Plattformen.
Details zu Handyregeln
Zusätzlich soll das bestehende Mobiltelefonverbot an Grund- und Mittelschulen auf Gymnasien ausgeweitet werden. Die Regierung zitiert Studien zu Risiken wie Online-Mobbing, unangemessenen Inhalten und Schlafstörungen durch exzessive Nutzung. Plattformen müssen Altersverifikationen umsetzen, da aktuelle Mindestaltersgrenzen leicht umgangen werden.
Internationaler Kontext
Australien führte als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ein, um psychische Gesundheit zu schützen. Macron hatte bereits früher ein EU-weites Verbot gefordert, drohte aber mit nationaler Umsetzung. Ähnliche Debatten laufen in anderen europäischen Ländern.
Quellen
Frankreich folgt Australien: Komplettverbot für Social Media bei
Schutz vor TikTok & Co.: Macron verschärft Regeln für Jugendliche