Ein schweres Zugunglück hat am Sonntag im Süden Mexikos mindestens 13 Menschen das Leben gekostet und fast 100 weitere verletzt. Laut örtlichen Behörden ereignete sich der Unfall auf einer Strecke nahe der Stadt Oaxaca, als mehrere Waggons eines Regionalzugs entgleisten. Unter den Toten sollen auch Mitarbeiter der Bahngesellschaft sein.
Ursache des Unfalls noch unklar
Die Ursache für das Zugunglück ist derzeit noch unklar. Erste Untersuchungen deuten auf ein technisches Versagen oder mangelhafte Gleisbedingungen hin. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, bevor die Waggons von den Schienen gerieten. Die mexikanische Staatsbahn kündigte eine umfassende Untersuchung an.
Rettungskräfte im Großeinsatz
Feuerwehr und Zivilschutz waren stundenlang im Einsatz, um Verletzte aus den zerstörten Waggons zu befreien. Mehrere Opfer mussten mit Helikoptern in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und versprach staatliche Unterstützung.
Kritik an maroder Infrastruktur
Das Unglück wirft erneut ein Schlaglicht auf den Zustand der mexikanischen Eisenbahninfrastruktur. Experten fordern schon seit Jahren Investitionen und Sicherheitskontrollen, da viele Streckenabschnitte veraltet und schlecht gewartet seien.
Nationale Trauer und Suche nach Verantwortlichen
Die Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Während die Ermittlungen laufen, mehren sich Stimmen, die eine unabhängige Untersuchung verlangen. In den sozialen Medien zeigen sich viele Nutzer erschüttert und fordern Konsequenzen.
Quellen
Tragödie in Mexiko: Zugunglück fordert 13 Todesopfer
Horrorfahrt in Mexiko: Zugkatastrophe mit vielen Opfern